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Regionalsport

Viel Lob für die neue Strecke

Der 17. Fichtelgebirgsmarathon ist wieder ein echter Marathon: Am Samstag nehmen 90 Starter den langen Kanten durch die Region in Angriff. Die Premiere auf der neuen Strecke gelingt.



Dichtes Gedrängel auf den ersten Metern: Beim Start der Halbmarathonläufer in Leupoldsdorf gab es kaum Durchkommen. Spätestens beim Anstieg in Tröstau zog sich das Läuferfeld aber in die Länge.
Dichtes Gedrängel auf den ersten Metern: Beim Start der Halbmarathonläufer in Leupoldsdorf gab es kaum Durchkommen. Spätestens beim Anstieg in Tröstau zog sich das Läuferfeld aber in die Länge.  

Die Feuertaufe ist bestanden! Der Fichtelgebirgsmarathon hat eine neue 42-Kilometer Strecke. Insgesamt 90 Finisher nahmen am Samstag bei der Premiere teil. Wie berichtet, hatte sich das Organisationsteam zur 17. Ausgabe die Kurgemeinde Bad Alexandersbad als Start- und Zielpunkt der Langdistanz ausgesucht. Im Gegensatz zu den früheren Jahren, als der Marathon noch in Weißenstadt startete und nach Wunsiedel führte, gab es diesmal in Leupoldsdorf einen Wendepunkt und es ging auf der gleichen Strecke wieder zurück. "Auch wenn der Schneeberggipfel nicht mehr zu überqueren war, hatte die neue Strecke trotzdem gehörige Anstiege und war nicht zu unterschätzen", hörte man im Ziel sehr oft von den Teilnehmern. Gleich nach dem Start ging es bergauf in Richtung Stadtwald und über eine Schleife über den Wendener Stein nach Kleinwendern und Schurbach. Dem angenehmen, langgezogenen Bergablauf nach Tröstau haftete der Beigeschmack an, dass man ihn am Rückweg ja wieder hinauf müsste.
 

16.07.2017 - Fichtelgebirgs-Marathon - Foto: Michael Meier

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Und am Zieleinlauf durch den Alexandersbader Kurpark bis zum alten Schloss gab es noch eine gehörige Steigung inklusive jeder Menge Treppen. Wolkiger Himmel, etwas Wind und angenehme Temperaturen sorgten dazu für perfektes Laufwetter.

Dem diesjährigen Marathonsieger Stephan Bohacek aus Frantiskovy Lázne (Franzensbad) kam die neue Strecke gerade recht: Er erreichte nach drei Stunden, einer Minute und 45 Sekunden das Ziel und machte dabei nicht unbedingt den Eindruck, als dass er bereits am Limit sei. Der Ultraläufer, der sich bereits nach den ersten Kilometern deutlich vom Feld absetzte, freute sich dennoch: "Für mich war das eine schöne Trainingseinheit. Ich bin vor zwei Wochen erst den Zugspitz Ultratrail mit 100 Kilometern gelaufen." Da waren die 42 im Fichtelgebirge fast schon ein Regenerationslauf. Fünf Minuten nach ihm finishte Sören Schramm vom Chemnitzer LV Megaware (3:06:57 Stunden). Für ihn war es der 94. Marathon, obwohl er erst im Jahr 2006 mit den Langdistanzen begonnen hatte. Dritter im Bunde war Jürgen Steiner (DJK Weiden, 3:08:32).

Die erste Dame im Ziel war eine altbekannte Lokalmatadorin: Heike Gipser vom SC Gefrees überquerte die Ziellinie nach 3:21:06 Stunden und war ebenso voll des Lobes für die neue Streckenführung mit dem Wendepunkt. Ihr wohlwollendes Fazit lautete: "Die knackigen, kurzen Anstiege sind nicht zu unterschätzen und recht giftig." Und nur 30 Sekunden später war mit Nadja Koch aus dem nordrhein-westfälischen Scharmede bereits die nächste Dame im Ziel. Antje Müller vom LFV Oberholz bewältigte die Distanz in 3:32:57 Stunden.

"Ich bitte Euch, am Wendepunkt, dem Leupoldsdorfer Bahnhof, etwas vorsichtig zu sein. Wahrscheinlich werden dort Marathonläufer und startende Halbmarathon-Teilnehmer zusammentreffen", bat Organisator Peter Karl alle Teilnehmer im Vorfeld um Rücksicht. Letztlich war es aber nicht ganz so wild, denn als sich der Pulk von 179 Starten in Bewegung setzte, waren die meisten 42-Kilometerläufer bereits durch. Lediglich auf der Strecke gab es dadurch etliche Überholvorgänge. Am steilen Berg in Richtung Golfhotel Fahrenbach war das Feld noch recht dicht beieinander, aber die Ersten hatten sich auch schon deutlich abgesetzt. Marcel Staudacher vom Team Klinik Nürnberg bewältigte die Strecke in 1:23:21 Stunden, Andreas Besold, der für den RSC Marktredwitz startete, war nach 1:25:21 im Ziel. Und Roland Wickles (MaliCrew) finishte nach 1:27:38 Stunden.

Schnellste Dame war Katja Stöcker vom Team Sandlersports mit 1:35:47 Stunden, gefolgt von Franziska Härtl (München, 1:41:56) und Katja Deppisch (Weiden, 1:44:39).

Überhaupt gab es an diesem Samstag so manche kleine und große Erfolge zu feiern: Mit Albert Lehner aus Nagel kam ein gestandener 80-Jähriger nach 21 Kilometern und drei Stunden und 13 Minuten ins Ziel, Reinhard Kummer hatte an seinem 100. Marathon die Startnummer 100 und Werner Fenzl aus Mitterteich absolvierte seine 181. Langdistanz. Natürlich gab es auch in diesem Jahr wieder viel Lob von den Sportlern für die gute Organisation und die vielen Verpflegungsstellen auf der Strecke.

Autor
Michael Meier

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Veröffentlicht am:
16. 07. 2017
21:42 Uhr

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16. 07. 2017
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