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Kritiken

Ada

Das erste längere Werk von Regisseurin Mirjam Orthen – Ada – kommt mit 57 Minuten, im Vergleich zu anderen Spielfilmen immer noch äußert kurz, daher. Wie angenehm, in einem mit Streifen vollbepackten Filmtage-Mittwoch.



 
Und dennoch hat man am Ende der Vorstellung nicht das Gefühl, eine minder lange Geschichte gesehen zu haben. Kurios. Warum ist das so? Möglicherweise liegt es daran, dass Orthen das Kennenlernen ihrer zwei sich liebenden Protagonisten schnell und kurz abfrühstückt. Zu schnell: Nach wenigen Minuten des ersten Aufeinandertreffens landen die Charaktere Ada und Mohac im Bett – oder besser gesagt auf der Couch. Wie die beiden Lebensdurstigen kurz nach Adas Ankunft in Istanbul eine Paarbeziehung aufbauen, wirkt gewollt und nicht zwingend. Der Rest des Films macht die hastende Szene am Anfang jedoch wieder wett. Die jungen Charaktere zeigen sich vielschichtiger, womit das Geschehen spannend wird. Richtig fesselnd wird es von dem Moment an, als Mohacs jugendhafter Charme und seine Direktheit kippen: Er sieht seine Freundin als Besitz an und untermauert diese Besitzansprüche unter anderem mit Gewalt.    

Regie: Mirjam Orthen; Spielfilm; 57 Minuten

Spannung ***   Anspruch **-   Humor *--

Samstag, 23 Uhr, Cinema; Sonntag, 17.30 Uhr, Club
Autor
Ann-Kristin Schmittgall

Ann-Kristin Schmittgall

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Veröffentlicht am:
21. 10. 2015
21:07 Uhr

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Besitzanspruch Regisseure Spielfilme
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Ann-Kristin Schmittgall

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21. 10. 2015
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