2. Bundesliga Kegeln SKK-Frauen fahren die ersten Punkte ein

Manfred Hübner
Der SKK 1926 Helmbrechts holt die ersten Punkte in dieser Zweitliga-Saison. Foto: imago images/Christian Heilwagen/ via www.imago-images.de

Die Zweitliga-Keglerinnen aus Helmbrechts müssen gegen den ASV Fronberg Geduld beweisen. Zwischenzeitlich sieht es nämlich gar nicht gut für die 26er aus.

In einem hart umkämpften Spiel mussten die Keglerinnen des SKK 1926 Helmbrechts bis zum Schluss zittern, ehe sie die ersten Pluspunkte der Saison einfahren konnten. Mit 5:3 Mannschaftspunkten und 3212:3204 Kegeln besiegten sie die Gäste vom ASV Fronberg dank der besseren Abräumleistung und niedrigeren Fehlerquote am Ende knapp, aber verdient.

Die beiden Helmbrechtser Anstarterinnen Lang und Seiferth nahmen von Beginn an das Heft in die Hand und ließen Schmid und Karl auf Fronberger Seite nicht ins Spiel kommen. Rebecca Lang hatte gegen Schmid zwar einen schweren Stand in die Vollen, brachte aber mit einer starken Vorstellung im Abräumen die Satzpunkte immer wieder unter Dach und Fach. Nach drei Durchgängen lag sie bereits mit 3:0 in Führung und konnte sich im letzten Satz deshalb eine knappe Niederlage leisten. Mit 573:534 fiel auch das Kegelergebnis deutlich zu ihren Gunsten aus. Nicht viel nach stand ihr Pia Seiferth, die ihre Vorteile in die Vollen nutzte und auch im Abräumen immer mit ihrer Gegnerin auf Augenhöhe war, sodass am Ende ein klarer Sieg mit 4:0 Sätzen und 537:503 Kegeln auf der Anzeige stand.

Mit einer unerwartet deutlichen Führung von 73 Kegeln und 2:0 Mannschaftspunkten für Helmbrechts ging es in die Mittelpaarung. Hier allerdings bekamen die Gastgeberinnen erste Probleme. Sylvia Sorge glich zwar den verlorenen ersten Satz im Durchgang zum zwischenzeitlichen 1:1 aus, in Durchgang drei allerdings verlor sie mit 135:149 wertvollen Boden, als sie nach einem offenen Bild nicht mehr in die Vollen kam und Gradl prompt mit einem Neuner konterte. Den letzten Satz verbuchte sie zwar wieder für sich – mit 2:2 und 542:556 ging der Mannschaftspunkt aber an Gradl. Schlecht lief es anfangs auch bei Ursula Hübner gegen Peter. Sie fand nur schwer ins Spiel und musste den ersten Satz mit 127:136 abgeben. Als auch der zweite Durchgang mit 123:130 verloren ging, sah es nicht gut aus für die Helmbrechtserin. Sie gab aber nicht auf und als die dritte Bahn knapp zu ihren Gunsten endete, witterte sie noch einmal ihre Chance. Auf den letzten Kugeln, als ihrer Gegnerin im Abräumen die Luft ausging, schaffte sie es noch vorbeizuziehen und mit 2:2 Sätzen und 515:505 Kegeln den Mannschaftspunkt zu holen.

Biemüller mit schwachem Start

Wie wertvoll dieser Punkt war, sollte sich am Ende zeigen, denn angesichts des bekannt starken Fronberger Schlusspaares war trotz einer 3:1 Führung mit 69 Kegeln noch nichts gewonnen. Und die Gäste brachten die Heimmannschaft auch gleich mächtig in Bedrängnis, wozu allerdings auch Magdalena Biemüller ihren Teil beisteuerte, die nach katastrophalem Start, als ihr anfangs fast keine Gasse gelang, mit 108:146 allein schon gut die Hälfte des Vorsprungs an Huber abgab. Neben ihr kam auch Nicole Stenglein nicht wie gewohnt ins Rollen und lag gegen Lippert mit 0:2 zurück.

Mit nur noch sechs Kegeln lagen jetzt die Gastgeberinnen vorne und die Gäste schienen nicht mehr aufzuhalten. Biemüller verlor auch den dritten Satz deutlich mit 122:144 gegen Huber, zum Glück platzte aber bei Stenglein der Knoten. Mit starken 162:134 hielt sie die Gastgeberinnen im Spiel und baute den Vorsprung wieder leicht auf zwölf Kegel aus. Im Schlussdurchgang hing der Erfolg aber noch einmal am seidenen Faden, als Lippert mit den ersten beiden Würfen ins Abräumen gleich zwei Neuner spielte und wenig später noch einen dritten folgen ließ, aber Stenglein ließ sich nicht mehr aus der Ruhe bringen, zumal neben ihr auch Biemüller mit 142:139 Huber nicht mehr weiter enteilen ließ. Am Schluss musste zwar Stenglein ihren Punkt trotz des besseren Kegelergebnisses mit 1:3 und 551:542 abgeben und auch Biemüller unterlag mit 1:3 und 494:565 klar gegen Huber, in der Endabrechnung brachten die beiden Helmbrechtserinnen aber wertvolle acht Kegel ins Ziel, die die entscheidenden zwei Mannschaftspunkte zum 5:3 Erfolg brachten. Mit diesem hart erkämpften Erfolg hat man erst einmal wieder Anschluss gefunden.

 

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