Wenn`s läuft, dann läuft`s: Was die VGF Marktredwitz zum Drittliga-Heimauftakt nach einem Stotterstart im weiteren Verlauf in der MAK-Arena zelebrierte, gestaltete sich im zweiten Teil des Abends zum Allerfeinsten. Die Truppe von Jan Liebscher spielte sich beim 3:1-Sieg im dritten und vierten Satz in einen wahren Flow und ließ den zunehmend resignierenden Zirndorfern auch nicht annähernd eine Möglichkeit, noch einmal auf die Beine zu kommen. Einziger Kritikpunkt des Trainers: „In der Mitte machen wir zu wenig Bälle, weil Zuspieler und Mittelblocker einfach noch nicht zusammen finden.“ Was ihn ein wenig verwundere, da von der gegnerischen Seite „nicht unbedingt die großen Brecher“ gegenüberstanden. Dennoch überwog das Positive nach einem rauschenden Finale bei weitem. „Wir haben richtig gut in Annahme und Abwehr gearbeitet und sehr viele Bälle geblockt“, lobt Liebscher. „Wenn du auch bei Notbällen immer wieder Vollgas gibst, ziehst du dem Gegner irgendwann den Zahn.“