Alter Spielplatz wie neu Der beste Dank: fröhliche Kinder

Nur kurz ließen sich die Höchstädter Kinder für das Foto mit den Offiziellen vom Spielen und Toben auf ihrem neuen Platz abhalten. Foto: /Wolfgang Neidhardt

Die Gemeinde Höchstädt weiht das sanierte Spielgelände am alten Wiesenfestplatz ein. Für Bürgermeister Bauer sind solche vom Ehrenamt geprägte Arbeiten „Pflichtaufgaben.“

Höchstädt - Seilbahn fahren, den Burgherren spielen oder zum x-ten Mal einfach raufklettern und runterrutschen: Der beste Dank für die Gemeinde Höchstädt inklusive Bürgermeister, Räte und Sponsoren sind einfach nur fröhliche Kinder. Auf dem alten Wiesenfestplatz tobten sie sich schon in aller Frühe aus, ehe Gemeindeoberhaupt Gerald Bauer in einem fast formlosen und erfreulich kurzen offiziellen Akt den sanierten und erweiterten alten Spielplatz in dem Wohngebiet östlich der Hauptstraße seiner Bestimmung übergab.

„Wir sehen hier einen neuen alten Spielplatz“, stellte er fest. Etwa 17 000 Euro hat die Gemeinde für Sanierung und neue Geräte ausgegeben, 10 000 davon wurden aus dem Regionalbudget der Brücken-Allianz gefördert. An deren Vorsitzenden, Bürgermeister Stefan Göcking aus Arzberg, ging Bauers Dank ebenso wie an Pierre Roscher, der die Arbeiten betreut hat – „vom Prüfen über das Planen bis zum Gestalten“. Ein weiterer persönlicher Dank ging an Freimuth Pöhlmann, der mit einer großzügigen Spende das Vorhaben unterstützt hatte.

„Durchrenoviert“

„Jahrelang ist hier wenig passiert“, blickte Bauer zurück. Am Holzspielzeug nagte der Zahn der Zeit, und auch andere Geräte waren in die Jahre gekommen. Nach der 700-Jahr-Feier habe sich die Gemeinde dann vorgenommen, die drei Spielplätze hier, am Schlossplatz sowie in Rügersgrün in Angriff zu nehmen. Der Gemeinderat habe dann vor zwei Jahren begonnen, sich des Themas anzunehmen, und beschlossen, hier – am alten Wiesenfestplatz – „durchzurenovieren“. Geschaffen habe man nun eine „tolle Sache“ mit erneuerter Seilbahn, Kletterturm und Brücke, einer Spielburg sowie Sitzgelegenheiten für Eltern, Großeltern und Betreuer des Nachwuchses. Für den Bürgermeister ist das Ergebnis „ein typisches Beispiel dafür, was in einer kleinen Gemeinde mit ehrenamtlichem Engagement zum Wohle der Kinder auf die Beine gestellt werden kann“. „So etwas muss Pflichtaufgabe einer Gemeinde sein“ und sei in jedem Fall effektiver und wirksamer als groß angelegte Programme mit meist auch noch hohem Aufwand an Personal. Das Personal in Höchstädt – das sind schon traditionell die engagierten Bürger selbst.

 

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