Anfang August Höchstädt reißt altes Rathaus ab

Wolfgang Neidhart
Das alte Rathaus. Foto: G.P.

In wenigen Wochen sollen die Arbeiten beginnen. Vorher wird in der Gemeinde noch groß gefeiert.

Durch die großen Glasfenster des Sitzungssaals im neuen Rathaus von Höchstadt bietet sich ein trauriger Anblick: der des gegenüberliegenden Vorgängerbaues. Doch in einigen Wochen wird der dem Erdboden gleichgemacht sein. Anfang August sollen die Arbeiten für den Abriss des alten Rathauses beginnen. Das kündigte Bürgermeister Gerald Bauer bei der Sitzung des Gemeinderates am Donnerstag an. Im Haus werde bereits gearbeitet. Rückt dann schweres Gerät an, so muss der direkte Zugang zum alten und neuen Rathaus sowie zu den Nebengebäuden gesperrt werden – sie sind dann über die Rückseite zu erreichen.

Aufbauhelfer gesucht

Aber erst einmal feiern die Höchstädter ihr Wiesenfest am übernächsten Wochenende, 23. und 24. Juli. Bei der Sitzung verteilte der Bürgermeister die Aufgaben beim Ausschank und der Speisenausgabe. Für den Zeltaufbau sucht die Gemeinde noch Helfer. Er ist für Dienstag, 19. Juli, ab 8 Uhr geplant.

Alexander Peter bleibt Kommandant der Höchstädter Wehr. Der Gemeinderat bestätigte ihn in seinem Amt – und er beschloss eine Gründungssatzung für die gemeinsame Feuerwehr Höchstädt-Thierstein. Dem aus Anlass dieser Fusion gegründeten Verbandsrat gehören aus Höchstädt gemäß Ratsbeschluss an: Thomas Raab, Udo Thüring und Reinhard Rogler.

Ruhebänke erwünscht

Julia Bayreuther regte an, an der parallel zur Autobahn verlaufenden Straße in Höhe Braunersgrün eine Ruhebank aufzustellen, und Udo Thüring ergänzte: Auch am Radweg in Richtung Thiersheim fände sich sicher noch ein schönes Plätzchen. Bürgermeister Bauer klärte dann noch eine Panne in der Wasserversorgung auf: An einem Hochbehälter sei ein Defekt aufgetreten. Bis sich die Luft, die sich dort gebildet hatte, aufgelöst hatte, floss in Teilen der Gemeinde für einige Stunden kein Wasser. „Die Sache wurde aber rasch behoben.“

Gerald Bauer dankte abschließend der Energieversorgung Selb –Marktredwitz (ESM) für eine Spende in Höhe von 800 Euro für den gemeindlichen Spielplatz. Und der zweite Bürgermeister Uwe Döbereiner rief die Bürger angesichts der derzeitigen Krise bei der Gasversorgung auf, dem örtlichen Versorger treu zu bleiben.

 

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