Arzberg - Ein Strategiepapier zur Verkehrsplanung des tschechischen Verkehrsministeriums hat die Sprecherin der "Bürgerinitiative gegen die Fichtelgebirgsautobahn Ost", Kerstin Popp, Popp bei einer Informationsveranstaltung in der Bergbräu vorgestellt. "In dem Papier werden die Bauprojekte bis zum Jahr 2025 dargestellt", erläuterte Popp. Demnach werde in Tschechien bis 2025 weder westlich von Eger, noch östlich von Karlsbad ein Ausbau der dortigen R6 erfolgen, heißt es in der Pressemitteilung der Bürgerinitiative gegen die Fichtelgebirgsautobahn. Weiter teilte die Sprecherin mit, dass für das Bundesverkehrsministerium wegen des geringen Verkehrsaufkommens im Bereich von Schirnding ein zeitnaher Baubeginn der zweiten Fahrbahn nicht in Rede stehe. "Und auch der derzeit zwischen Marktredwitz-West und der A 93 geplante Ausbau der B 303 wird nicht weiterverfolgt werden. Stattdessen soll die Bayerische Straßenbauverwaltung prüfen, welche Planungsalternativen erforderlich und möglich sind, um eine zukunftsfähige und sichere sowie dem Bedarf entsprechende Verkehrsabwicklung gewährleisten zu können." Wie Popp sagte, ist die bestehende B 303 bereits für 20 000 Kraftfahrzeuge gebaut. Prognostiziert werde hier ein Verkehrsaufkommen von 14 600 Autos und Lkw, wobei derzeit nur rund 7000 Kraftfahrzeuge fahren würden. "Deshalb dürfte die Prüfung ergeben, dass die bestehende Straße völlig ausreicht."