Ausstellung Bad Steben in Bildern

Das Plakat 2020 für Bad Steben hat Christel Gollner gemalt. Foto:  

Im Corona-Jahr 2020 haben die 23. Oberfränkischen Malertage im Kurort stattgefunden. Jetzt sind die dabei entstandenen Aquarelle und Gemälde in einer Ausstellung zu sehen.

Bad Steben - Zwölf Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Bayern waren vom 15. bis 18. Oktober 2020 nach Bad Steben gekommen und haben hier Motive des Ortes ins Bild gesetzt. Die 23. Oberfränkischen Malertage waren, der Pandemie wegen, vom Mai in den Herbst verschoben worden. Sie standen unter dem Motto „Bad Steben – ein Bad zwischen Jugendstil und Moderne“. Diese künstlerische Veranstaltungsreihe, die jedes Jahr in einem andern Ort in Oberfranken Station macht, wird organisiert vom „Kunstverein Oberfränkische Malertage“.

Wie die Ehrenvorsitzende Christel Gollner aus Bayreuth informiert, konnten die Bad Stebener den Kunstschaffenden beim Entstehen ihrer Werke über die Schulter schauen, und das Interesse war groß. Nicht möglich war es allerdings wegen der Corona-Pandemie, die Werke in einer Ausstellung zu zeigen. Das geschieht jetzt: Vom heutigen Dienstag an erfolgt die Präsentation der 2020er-Werke in einer eher ungewöhnlichen Kombination von Ausstellungsorten, nämlich im Eingangsbereich der Spielbank und in der katholischen Kirche in Bad Steben. Die Gemälde können bis 31. Oktober in der Spielbank zu deren Öffnungszeiten und in der Kirche ganztags besichtigt und auch erworben werden. An den Sonntagen sind zwischen 14 und 17 Uhr jeweils Künstler in der Kirche anwesend.

Die Teilnehmer der 23. Oberfränkischen Malertage sind Yvonne Bressel aus Bad Steben, Karin Dietel aus Gefrees (die Vorsitzende des Vereins), Gabriele Endres aus Forchheim, Hildegard Frederking aus Goldkronach, Christel Gollner aus Bayreuth, Kathrin Horn aus Wunsiedel, Rosemarie Kessler aus Forchheim, Dorothea Leist aus Bad Steben, Jürgen Meyer-Andreaus aus München, Gertrud Plescher-Fahnler aus Coburg, Udo Rödel aus Münchberg und Peter Schmidt aus Schwarzenbach an der Saale.

Nun beginnen auch die 24. Oberfränkischen Malertage 2021, und zwar in Pettstadt im Landkreis Bamberg. Der Ort kann heuer sein 950-jähriges Bestehen feiern. Auch hier werden im Ort und in der Umgebung aktuelle Ansichten entstehen. Das Thema lautet diesmal „Leben zwischen Wasser und Wald“. Der viertägige Workshop mit elf teilnehmenden Künstlern und Künstlerinnen dauert vom 9. bis 12. September. Auch hier werden vor den Augen der Bürger und ihrer Gäste sowohl in den Straßen und im „Bürgertreff“ in der Ortsmitte als auch in der freien Natur neue Ansichten entstehen. Auch die ortsansässige „Kunstschmiede“ wird sich an der Organisation und Durchführung beteiligen.

Die Präsentation der Gemälde beginnt mit der Vernissage am Samstag, 25. September, um 16 Uhr im Rathaus von Pettstadt. Bis Ende Oktober 2021 können die Werke im Rathaus während dessen Öffnungszeiten sowie jeweils an Dienstagen von 14 bis 18 Uhr und an Sonntagen von 14 bis 17 Uhr im „Bürgertreff“ besichtigt und erworben werden. Die Teilnehmer in Pettstadt sind Yvonne Bressel, Karin Dietel, Gabriele Endres, Christel Gollner, Sabine Gollner, Gerhard Grünwald, Rosemary Kessler, Steffi Rodigas, Udo Rödel, Peter Schmidt und Klemenz Wuttke.

Zwei Gründungsmitglieder der Oberfränkischen Malertage werden künftig fehlen; verstorben sind Günther Wolfrum aus Presseck und Hans Wuttig aus Sulzbach-Rosenberg.

Die in Bad Steben entstandenen Werke sind auch auf der Homepage des Vereins zu sehen, unter „Galerie Bad Steben 2020“.

 

Bilder