Corona Hof, Kulmbach und Wunsiedel trauriges Spitzen-Trio

Zwei FFP3 Atemschutzmasken liegen auf einem Tisch im Sonnenschein. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild/dpa

Die Stadt Hof sowie die Landkreise Kulmbach und Wunsiedel führen die bayerische Inzidenz-Tabelle an. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegt im Freistaat deutlich über dem Bundesschnitt.

München/Hof/Kulmbach/Wunsiedel - Den höchsten Sieben-Tage-Inzidenz-Wert im Freistaat hat am Samstag die Stadt Hof mit 318,6. Über der 200er-Grenze liegen auch der Landkreis Kulmbach mit 248,7 und der Landkreis Wunsiedel mit 246,4.

Bundesweit befindet sich die Stadt Hof derzeit auf dem zweiten Platz. Nur der Landkreis Greiz in Thüringen übertrifft mit einer Inzidenz von 417,9 den Hofer Wert. Der Landkreis Kulmbach belegt im bundesweiten Vergleich am Samstag den fünften Platz, gefolgt vom Landkreis Wunsiedel auf Rang sechs. Genauere Informationen dazu finden Sie hier >>>

Das Robert-Koch-Institut gab die Sieben-Tage-Inzidenz für den Freistaat am Samstag mit 82,0 im Landesdurchschnitt an. Damit liegt Bayern deutlich über der bundesweiten Inzidenz von 76,1. Nur in Thüringen (152,1), Sachsen (100,5) und Sachsen-Anhalt (96,0) lag sie höher als in Bayern. Vor knapp einem Monat hatte die Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern noch bei knapp über 50 gelegen.

Insgesamt wurden nun binnen 24 Stunden 1968 Neuinfektionen in Bayern gezählt, 28 registrierte Todesfälle kamen hinzu.

Im Freistaat lagen am Samstag nur noch fünf Kreise und kreisfreie Städte unter der Marke von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen: Spitzenreiter ist der Landkreis Kitzingen mit einer Inzidenz von 8,8 - gefolgt von den Landkreisen Eichstätt (16,2), Weißenburg-Gunzenhausen (30,6), Günzburg (33,9) und Landsberg am Lech (34,9). dpa/gj

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