Berg Polizei erwischt illegale Handwerker

Arbeiten auf einer Baustelle - Symbolfoto. Foto: Florian Miedl

Bei Kontrollen auf der A9 hat die Bundespolizei ist die Polizei auf einen vermeintlichen Schleuser und vier Bauarbeiter ohne Aufenthaltstitel und Arbeitsgenehmigung aufmerksam geworden.

Gegen 21 Uhr leiteten die Beamten einen Kleinbus mit polnischer Zulassung aus dem fließenden Verkehr in den Autohof Berg. Im Fahrzeug befanden sich  laut Polizeibericht der 23-jährige Fahrer aus Weißrussland und vier Männer aus der Ukraine im Alter von 20 bis 56 Jahren. Sie waren aus Polen eingereist und gaben zunächst an, dass sie nach Belgien fahren würden, um dort Urlaub zu machen. Allerdings fanden die Bundespolizisten im Fahrzeug umfangreiche Baustellenausrüstung, wodurch der Verdacht aufkam, dass eine unerlaubte Arbeitsaufnahme in Deutschland geplant war. Weitere Ermittlungen ergaben, dass die Gruppe tatsächlich zu einer Baustelle im Landkreis Dachau unterwegs war.

Gegen den Fahrer betreibt die Bundespolizei nun ein Strafverfahren wegen Einschleusens von Ausländern. Die Mitfahrer bekommen eine Strafanzeige wegen der unerlaubten Einreise. Außerdem wird hinsichtlich der Vergehen gegen das Sozialgesetzbuch und wegen diverser Verstöße gegen die geltenden Infektionsschutzbestimmungen ermittelt.

Nach Abschluss der grenzpolizeilichen Sachbearbeitung bekamen die Männer die Aufforderung, Deutschland auf schnellstem Wege Richtung Heimat zu verlassen. 

 

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