Bezirk Oberfranken 245 .000 Euro für die Hofer Symphoniker

Wenn nur wieder Konzerte wenigstens mit Maske möglich wären: So wie hier die Streicher der Hofer Symphoniker mit dem Cellisten und Dirigenten Wolfgang Emanuel Schmidt im vergangenen Sommer. Foto: Harald Dietz

Die Unterstützung von kulturellen und sozialen Einrichtungen ist eine Aufgabe des Bezirks. Davon profitieren jetzt die Hofer Symphoniker. Bezirkstagspräsident Henry Schramm bezeichnet die Symphoniker als kulturelles Aushängeschild weit über Oberfranken hinaus.

Hof - Der Bezirk Oberfranken unterstützt die Hofer Symphoniker mit einer Zuwendung von 245 000 Euro. Wie es in einer Pressemitteilung heißt, versteht sich der Bezirk als Partner für die oberfränkische Kulturlandschaft. Bezirkstagspräsident Henry Schramm erklärt dazu: „Die Hofer Symphoniker sind ein kulturelles Aushängeschild weit über Oberfranken hinaus. Hoffentlich können wir bald wieder unser großes Orchester live erleben.“

Intendantin Ingrid Schrader und der kaufmännische Leiter Oliver Geipel bedankten sich für den Zuschuss. Sie hoffen, dass die rund 1200 Schülerinnen und Schüler im Distanzunterricht bald an die Musikschulen zurückkehren dürfen und dass ab Sommer auch die geplanten Konzerte, teils auch auf Open-Air-Bühnen, stattfinden können. Nichtsdestotrotz rechnen die Symphoniker mit einem schwierigen Anfang, da die Säle und Hallen nicht komplett gefüllt werden können.

Der Bezirk und die Hofer Symphoniker pflegen seit vielen Jahren eine enge Zusammenarbeit, heißt es in der Mitteilung. Beispielsweise wird der Internationale Violinwettbewerb Henri Marteau vom Bezirk Oberfranken als Veranstalter und von den Hofer Symphonikern als Organisatoren durchgeführt. Die Institution erhält jährlich vom Bezirk Gelder in Form der freiwilligen Leistungen.

2021 hat der Bezirk rund fünf Millionen Euro an freiwilligen Leistungen für verschiedene Einrichtungen in Oberfranken eingeplant. red

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