Bezirksliga Ost Erster Härtetest für Katschenreuth

Gerhard Leinfelder
Auf ihn ist Verlass: Offensivspieler Christopher Weggel (in Weiß) beim 2:0-Heimsieg letzte Woche gegen den FC Waldstein. Foto: Katharina Hübner

Nach Siegen gegen zwei Aufsteiger dürfte sich der Tabellenzweite diesmal schwerer tun. Trainer Detlef Zenk erwartet eine spielstarke Poppenreuther Truppe, die auch nickelig werden kann. Grundsätzlich sei er kein Freund der Vereinsphilosophie des Gegners aus der Oberpfalz.

Der VfR Katschenreuth schließt nahtlos an seine sehr gute vergangene Saison an. Den Aufsteigern FC Waldstein und SV Mistelgau ließ die Zenk-Truppe in den ersten Spielen keine Chance. 2:0 und 5:1 waren ein deutliches Zeichen an die Konkurrenz, dass mit dem VfR auch in diesem Jahr zu rechnen ist.

Nun haben die Kulmbacher mit dem SV Poppenreuth einen arrivierten Bezirksligisten vor der Brust. Die Mannschaft von der Grenze zu Tschechien verhinderte in der vergangenen Saison den Abstieg nur ganz knapp, aktuell sind die Gelb-Schwarzen mit einer Niederlage und einem Sieg gestartet.

Samstag 15 Uhr

VfR Katschenreuth (2.) – SV Poppenreuth (4.)

Katschenreuths Trainer Detlef Zenk wehrt sich ein bisschen dagegen, dass die Siege seiner Mannschaft als Selbstverständlichkeit angesehen werden. „Mistelgau war ein starker und aggressiver Gegner. Uns half ein frühes Führungstor und auch das berühmte Momentum. Meine Mannschaft hat unmittelbar vor und nach dem Wechsel Treffer erzielt. Insbesondere der vierte in der 46. Minute hat beim Gegner den Stecker gezogen.“ Die Einschätzung des heutigen Gegners fällt Zenk dagegen schwer. „Ich bin kein Freund des Poppenreuther Modells. Nach meinem Wissen haben sie einen Großteil der Mannschaft ausgetauscht, daher sind sie für mich nicht gut einzuschätzen. Ich rechne mit vielen individuell guten Spielern, die auch mal gewisse Nickeligkeiten an den Tag legen können.“ Deswegen sei es von großer Bedeutung, „dass wir von Anfang an sauber agieren.“ Für dieses Unterfangen hat Zenk bereits zum dritten Male in Folge den gleichen Kader zur Verfügung.

Das Aufgebot: Weith, Sobotta; Limmer, To.Wagner, Kolb, Knopf,L. Beszczynski, Michel, Konrad, Weggel, J. Löhrlein, Angermann, Schwarz, Schramm, Fichtner, L. Löhrlein, J. Wagner

 

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