Corona-Impfung „Es war nur ein kleiner Pikser in den Oberarm“

Willi Fischer erhält von Heinz Kraupner vom BRK-Impfzentrum die Spritze mit der Corona-Schutzimpfung. Foto: Beate Fischer

In Kirchenlamitz hat das BRK ein Impfzentrum installiert. Willi Fischer berichtet von seiner ersten Corona-Schutzimpfung.

Kirchenlamitz - Manche sind skeptisch, viele können es gar nicht erwarten, endlich gegen das Corona-Virus geimpft zu werden. In Kirchenlamitz hat Lokalberichterstatter Willi Fischer einen Impftermin wahrgenommen – und gute Erfahrungen gemacht.

In Fischers Heimatstadt ist das Impfzentrum des Roten Kreuzes in der Sporthalle der Grund- und Mittelschule Kirchenlamitz eingerichtet. „Ich habe bei dem Termin am Dienstag keinesfalls eventuelle Privilegien als Presseberichterstatter wahrgenommen“, stellt Willi Fischer klar. „Als über 80-Jähriger habe ich mich bereits am 27. Dezember angemeldet.“ Die schriftliche Benachrichtigung für den Impftermin am Dienstag habe er vor Kurzem bekommen, auch der zweite Impftermin stehe bereits fest.

Einige Formalitäten zu erledigen

Bevor Willi Fischer das Impfserum verabreicht bekam, waren einige unvermeidliche Formalitäten zu erledigen. „Nach dem Ausfüllen eines Impfbogens, einer Anamnese- und Einwilligungserklärung und eines Aufklärungsblattes ging es zügig weiter in das separate Impfzimmer“, sagt Fischer. Hier führte Dr. Klaus Vates aus Weißenstadt das Arztgespräch. Dann ging es sogleich zur ersten Corona-Schutzimpfung. Diese wurde durch Heinz Kraupner ausgeführt. „Es war nur ein kleiner Pikser in den Oberarm. Zu spüren war von der dünnen Nadel nichts“, erinnert sich Willi Fischer. „Zur Beruhigung für alle Impfwilligen möchte ich feststellen, dass ich nach der Impfung keinerlei Nebenwirkungen verspürt habe.“

Dank ans BRK

Willi Fischer sieht in der Schutzimpfung das wirkungsvollste Mittel gegen die Pandemie. „Wichtig wäre es, dass so schnell wie möglich die gesamte Bevölkerung geimpft wird. Denn jeder wünscht sich sehnlichst, dass die weitreichenden Corona-Einschränkungen gelockert werden und man wieder zu einem normalen Leben zurückkehren kann.“ Wie alle anderen wünscht sich auch Willi Fischer, wieder soziale Kontakte pflegen zu können, Reisen zu unternehmen sowie Vereinsveranstaltungen und die Gastronomie zu besuchen. „Ein Kompliment möchte ich dem kompetenten Impfteam des Roten Kreuzes aussprechen. Es war alles bestens organisiert und hat trotz des großen Andrangs reibungslos funktioniert“, sagt Fischer.

Auch der Kirchenlamitzer Bürgermeister Thomas Schwarz begrüßt die Impfmöglichkeit in der Stadt. Die Stadt Kirchenlamitz habe mit der Bereitstellung der Schulturnhalle dem BRK gerne bei der Einrichtung des Impfzentrums geholfen W.F./red

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