Drogenschmuggel Bundespolizei vollstreckt zwei offene Haftbefehle

Bundespolizei. Symbolbild. Foto: Polizei

Zwei mit Haftbefehlen gesuchte Tschechen spürte die Bundespolizei Selb zu Pfingsten auf. Beide Männer bezahlten die entsprechende Geldsumme, um nicht ins Gefängnis zu müssen.

Schirnding - Einen der beiden Tschechen entdeckten die Fahnder am Montagnachmittag im Zug von Eger nach Marktredwitz. Bei der Kontrolle des Mannes, der im Bezirk Sokolov wohnt, stellten die Beamten fest, dass ein Haftbefehl vorliegt. Dieser wurde bereits vor zwei Jahren von der Staatsanwaltschaft Weiden erlassen, weil der 25-jährige Security-Mitarbeiter über den Grenzübergang Waidhaus eine geringe Menge Methamphetamin eingeschmuggelt hatte.

Der junge Mann war bei der Kontrolle gerade auf dem Weg zu seiner Arbeitsstätte. Daher beglich er ohne zu zögern die Geldstrafe von 810 Euro und sicherte sich damit seine Weiterreise, ohne dass sein Arbeitgeber von dem Haftbefehl erfuhr. Denn das wollte der 25-Jährige auf jeden Fall vermeiden.

Einen weiteren Fahndungserfolg landeten die Selber Bundespolizisten am Samstag auf der grenzüberschreitenden Staatsstraße 2179 von Asch nach Selb. Einem 21-jährigen Tschechen gelang es auch in diesem Fall, sich die geforderte Geldsumme zu beschaffen. Damit musste auch er nicht ins Gefängnis.

 

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