Eishockey-Playoffs Die Wölfe treffen plötzlich auf Lindau

Im Playoff-Viertelfinale kommt es für den VER Selb ab Dienstag zu einem Wiedersehen mit dem EV Lindau Foto: Mario Wiedel

Der Deutsche Eishockey-Bund hat den Ablauf der Playoffs noch einmal geändert. Der VER Selb hat ab Dienstag nun die Lindau Islanders zum Konkurrenten im Viertelfinale.

Selb - Erst hieß es Peiting, jetzt wird es doch der EV Lindau: Der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) hat den Ablauf der Playoffs in der Oberliga Süd am Samstagnachmittag noch einmal verändert nach den Corona-Zwischenfällen in Weiden und Deggendorf (für beide Teams ist die Saison nach Quarantäneverordnungen frühzeitig beendet).

Die neuen Umstände ergeben, dass sowohl der EC Peiting (7. der Hauptrunde) als auch Memmingen (9.) und Lindau (8.) für das Playoff-Viertelfinale (ab Dienstag, 23. März) qualifiziert sind, schreibt der DEB in einer Mitteilung. Für diesen vorliegenden Sonderfall greife die Nachrücker-Regelung für die Runde der letzten Acht nach dem tabellarischen Abschneiden in der Hauptrunde der Süd-Staffel. Folgende Paarungen würden sich daraus nun ergeben:

Viertelfinale 1: Eisbären Regensburg (1. Hauptrunde) – ECDC Memmingen Indians (9.)

Viertelfinale 2: Selber Wölfe (2.) – EV Lindau Islanders (8.)

Viertelfinale 3: Starbulls Rosenheim (3.) – EC Peiting (7.)

Viertelfinale 4: Höchstadter EC (4.) – SC Riessersee (5.)

„Es ist sehr bedauerlich, dass bei den Eingangstestungen zu den Play-offs bei zwei Teams Fälle aufgetreten sind und damit zwei Teilnehmer ausscheiden müssen. Andererseits zeigt dies auch, dass das Vorgehen richtig, sinnvoll und absolut notwendig war, um die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten und den Wettbewerb vor Kettenreaktionen zu schützen“, wird DEB-Vizepräsident Marc Hindelang in der Mitteilung des Verbandes zitiert. „Wir hoffen, dass wir keine weiteren Fälle ab dem Viertelfinale verzeichnen müssen und die Entscheidungen sportlich auf dem Eis herbeigeführt werden können.“

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