Fahrerin unverletzt Felsbrocken schlägt in Auto ein

Ein Felsbrocken hat den Scheinwerfer eines Kleinwagens zerschlagen. Foto: Polizei

Während der Fahrt schlug ein Felsbrocken in den Scheinwerfer eines Renault Twingo ein. Die Polizei ermittelt, ob dieser bereits zuvor auf der Straße lag oder ob ein Lkw ihn verloren hat.

Rugendorf - Der Vorfall ereignete sich laut Polizei am Mittwochmorgen auf der Bundesstraße 303 bei Rugendorf, Ortsteil Losau. Eine 61-jährige Frau war mit ihrem Kleinwagen aus Richtung Kronach kommend nach Stadtsteinach unterwegs.

Nach ihren Angaben tat es einen lauten Schlag, als gerade ein Lkw-Kipper mit gelber oder goldener Kippmulde auf der Gegenfahrbahn vorbei fuhr. Nachdem sie ihr Fahrzeug zum Stehen gebracht hatte, sah sie das Ausmaß des Schadens an ihrem Twingo: Ein über drei Kilogramm schwerer Felsbrocken hatte den linken Scheinwerfer des Autos zerschlagen.

Der Stein beschädigte das Fahrzeug so stark, dass es von einem Abschleppdienst abgeholt werden musste. Die Ermittler schätzen den Schaden auf 3000 Euro. Die 61-Jährige blieb wie durch ein Wunder unverletzt.

Nach ersten Erkenntnissen der Unfallfluchtermittler der Polizei Stadtsteinach könnte entweder der vorbeifahrende, unbekannte Lkw den Stein von der Ladefläche verloren haben, oder der Felsbrocken lag zuvor schon auf der Fahrbahn und wurde vom vorbeifahrenden Lkw hochgeschleudert.

Zeugen, die Angaben machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Stadtsteinach unter der Telefonnummer 09225 / 963000 zu melden. Die Polizei interessiert sich vor allem dafür, ob der Stein bereits vor dem Unfall auf der Fahrbahn gelegen hat. Der Brocken soll etwa 30 cm lang und 16 cm hoch sein. Es sei nicht auszuschließen, dass der Unfallverursacher vom angerichteten Schaden nichts bemerkt hat.

 

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