FC Vorwärts Röslau Es geht um Punkte, für die Aufstiegsrunde

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Kevin Krassa (links) setzt sich hier gegen den Münchberger Moritz Richter durch. Foto: /Michael Ott

Der FC Vorwärts Röslau empfängt an diesem Samstag zum Abschluss der Gruppenphase den TSV Neudrossenfeld. Das Team von Andreas Lang hat gegen die Gäste einiges gutzumachen.

Röslau - Die einen freuen sich schon riesig darauf, die anderen sind eher zurückhaltend: Wenn der FC Vorwärts Röslau an diesem Samstag (Anstoß 14 Uhr) den TSV Neudrossenfeld empfängt, erlebt die „alte Hut“ in der Landesliga Nordost eine Renaissance. Denn das letzte Spiel des Jahres findet auf dem alten, legendären Platz statt.

„Egal, ob alter oder neuer Platz, wichtig ist, dass wir uns nach zwei Niederlagen mit einem ordentlichen Spiel in die Winterpause verabschieden“, sind sich Spielleiter Markus Sieg und Teammanager Joachim Stegner einig. Beide lobten Mannschaft und Trainer für das Erreichen der Aufstiegsrunde. „Das hatte uns zu Beginn der Saison eigentlich niemand zugetraut.“ Deshalb überwiegt im Lager des FC Vorwärts trotz der beiden Niederlagen zuletzt gegen den ASV Vach und beim FC Eintracht Münchberg die Freude. „Wir können jetzt ohne jeglichen Druck in die Rückrunde gehen und schon frühzeitig die Weichen für die neue Saison stellen“, sagte Stegner.

Ob als Tabellenführer oder Fünfter die Gruppenphase abzuschließen, ist jetzt eher zweitrangig. Entscheidend sind die Punkte, die mitgenommen werden. Mit derzeit zehn Zählern stehen die Röslauer gar nicht so schlecht da. Mit einem Heimsieg gegen Neudrossenfeld wären es dann sogar 13. Auch der TSV würde momentan zehn Zähler mitnehmen. Deshalb hat das Spiel schon eine gewisse Bedeutung. Die Röslauer haben noch die 0:5-Klatsche auf dem Neudrossenfelder Kunstrasen im Hinterkopf. Deshalb würde man sich am Samstag nur zu gerne mit einem Heimsieg revanchieren.

Leicht wird das sicher nicht, denn die Mannen aus dem Kulmbacher Land sind seit Wochen in bestechender Form, haben in den letzten fünf Spielen gerade mal ein Tor kassiert. Diesen Abwehrriegel zu knacken, wird eine der Hauptaufgaben der Vorwärts-Elf sein. Allerdings fallen mit Anthony Hofweller (verletzt), Dominik Kubinec und Emre Mal (beide krank) gleich die drei potenziellen Mittelstürmer aus. Auch Patrick Lima (Fußverletzung) muss passen. „Da müssen eben andere in die Bresche springen“, will Lang erst gar nicht lamentieren, schiebt aber die Favoritenrolle klar den Gästen zu, die nahezu in Bestbesetzung antreten können. Der Röslauer Coach erwartet von seinem Team von Beginn an einen engagierten Auftritt. „Natürlich wäre es toll, wenn wir uns bei unseren treuen Fans mit einem Heimsieg für die Unterstützung in den vergangenen Monaten bedanken könnten. Aber das wird sicher ganz schwer.“ Zumal die Bilanz des FC Vorwärts gegen Neudrossenfeld ernüchterend ist: In 14 Spielen seit der Saison 2012/13 gab es bislang nur zwei Röslauer Siege, zehn Mal verließen die Grün-Weißen den Platz als Sieger, zwei Spiele endeten remis.

FC Vorwärts Röslau (Aufgebot): Blechschmidt, Kießling – Krassa, Hermann, Grießhammer, Röthlingshofer, Brunner, Benker, Ponader, Onarici, K. Gezer, Tröger, B. Gezer, Dadder, Kurdoglu. B.N.

 

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