Feiertage im Islam Wie lange geht das Opferfest?

Lenya Trautmann/Markus Brauer
Nach dem Christentum ist der Islam die zweitgrößte Religion der Welt. Foto: IMAGO/NurPhoto/IMAGO/Pradeep Dambarage

Das Opferfest gehört zu den wichtigsten Feiertagen im Islam. Wann es dieses Jahr stattfindet und wie viele Tage es geht – ein Überblick.

 
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Muslime auf der ganzen Welt feiern den wichtigsten Tag ihrer Religion: das Opferfest (arabisch: Id al-Adha, türkisch: kurban bayrami). Traditionell wird es 70 Tage nach dem Zuckerfest (arabisch: Eid al-Fitr oder Id al-Fitr , türkisch: Ramazan Bayrami) zelebriert. Am Zuckerfest wird das Ende des Fastenmonat Ramadan eingeläutet.

Das Fastenbrechen dauert je nach Land und Region zwei bis drei Tage. In diesem Jahr wurde vom 21. bis 22. April gefeiert.

Wie lange im Islam das Opferfest gefeiert wird

Mit dem Opferfest „Kurban Bayrami“ feiern Muslime das Gedenken an den Propheten Ibrahim. Außerdem gilt es auch als Höhepunkt des Pilgermonats „Dhul-Hidscha“. Diese Pilgerreise nach Mekka – Hadsch – soll jeder Muslime mindestens einmal im Leben gemacht haben, denn sie gehört zu den religiösen Pflichten im Islam. 2023 feiern Muslime vom 29. Juni bis 2. Juli. Wie jedes Jahr dauert das Opferfest vier Tage.

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