Arzberg - Im Mittelpunkt hatte er nie stehen wollen. Die meisten Ehrungen, die ihm angetragen wurden, lehnte er ab. Im Jahr seines 100. Geburtstags allerdings hat Dr. Friedrich Wilhelm Singer keine Chance mehr, sich gegen all die Würdigungen zu wehren, die ihm zuteilwerden. "Wir können nicht auf eine Stimme aus dem Jenseits horchen", sagte sein Sohn Georg am Montagabend bei der Enthüllung einer Erinnerungstafel an Dr. Singers Geburtshaus im Arzberger Ortsteil Schacht. Nach einem Erinnerungsabend in Arzberg und der Ausstellungseröffnung in den Fichtelgebirgsmuseen (wir berichteten) ehrten nun die Dorfgemeinschaft Schlottenhof und die Stadt Arzberg den Arzt und Heimatforscher. Exakt an dem Tag, an dem er 100 Jahre alt geworden wäre.