Fußball Bösel blickt Vaterfreuden entgegen

Sebastian Bösel Foto: imago images

Hinter dem Drittliga-Spieler des FC Saarbrücken liegt eine „Seuchensaison“ mit vielen Verletzungen. Privat läuft alles bestens für den 26-jährigen Marktleuthener.

Marktleuthen/Saarbrücken - „Ja, man kann es schon eine Seuchensaison für mich nennen.“ Für Sebastian Bösel, der nach seinem Wechsel von der SG Sonnenhof Großaspach zum Drittliga-Aufsteiger FC Saarbrücken in den ersten Wochen mit starken Leistungen zur vorübergehenden Tabellenführung der Saarländer beigetragen hatte, war seit Ende Oktober vergangenen Jahres das Verletzungspech ein treuer Begleiter. Der 26-jährige Marktleuthener war immer wieder von Oberschenkelproblemen geplagt. „Reha, rankämpfen, wieder Probleme, Reha, rankämpfen, wieder ein kleiner Riss. Das habe ich mir auf jeden Fall anders vorgestellt. Es war eine mental schwierige Zeit.“ Erst in der Schlussphase der Saison, die der Aufsteiger auf einem starken fünften Platz beendet hat, kam Bösel langsam wieder auf Touren – und stand vor einer Woche im Finale des Saarlandpokals beim 2:1-Sieg nach Elfmeterschießen gegen den FC Homburg komplette 120 Minuten auf dem Platz. Im Endspiel will der Drittligist am Samstag gegen den Regionalligisten SV Elversberg das Ticket für die erste DFB-Pokal-Hauptrunde lösen.

Zu feiern gibt es für Sebastian Bösel und seine Frau Lena, die mittlerweile mit in Saarbrücken lebt, auf jeden Fall Ende August etwas: „Wir erwarten ein Mädchen“, blickt der 26-Jährige, der beim FC Saarbrücken noch einen Vertrag für die Saison 2021/22 besitzt, erstmals Vaterfreuden entgegen. Andreas Pöhner/Foto: imago

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