Gemeinderat Zwei Solarladesäulen und neue Bänke für Sparneck

Harald Judas
Der Brunnen am Mühlteichplatz muss saniert werden. Foto: Judas

Die Marktgemeinde will Fördermittel beantragen. Auch für den Brunnen am Mühlteichplatz gibt es Pläne.

Wie die Nachbarn in Weißdorf will auch die Marktgemeinde Sparneck ein Förderprogramm zur Anschaffung von Solarladesäulen für Fahrräder nutzen. Bei fünf Vorschlägen entschied sich der Gemeinderat letztlich für zwei Standorte: den künftigen Wohnmobilstellplatz an der Humbertstraße und den Mühlteichplatz. Wie Bürgermeister Daniel Schreiner berichtete, hatte man in Weißdorf überlegt, die Säulen zusätzlich mit Ladekabeln auszustatten. Das hielt man in Sparneck nicht für nötig.

Generell galt es auch festzulegen, ob die Stationen mit einer Wlan-Funktion ausgestattet werden sollen, was am Standort Humbertstraße auch tatsächlich geschehen soll. In dem Fall kommen zu den reinen Anschaffungskosten von 18 785 Euro netto ab dem 13. Monat die Kosten für die Wlan-Flatrate von monatlich 49 Euro je Säule hinzu, worauf Marktgemeinderat Andreas Becher (SPD) hinwies.

Norbert Endrejat (CSU) hinterfragte, ob wirklich, wie von der Verwaltung vorgeschlagen, fünf Standorte gebraucht würden. Denn die Nutzer des Radweges könnten doch noch zum Aufladen „in den Ort rollen“. Humbertstraße und Mühlteichplatz erschienen ihm deshalb als ausreichend. Letztlich legte sich das Gremium einstimmig auf diese beiden Standorte fest. Weitere Stationen – zur Debatte standen die Sportanlagen des SV Sparneck, des ASV Stockenroth und des TV Reinersreuth – wird es nicht geben.

Sparneck will auch neue Bänke für den Innerortsbereich anschaffen, wobei ein Angebot des Diakonischen Werks bereits vorliegt. Wichtig sei, dass die Bänke auch für bewegungseingeschränkte Menschen geeignet sind und Seitenstützen haben. Hier werden weitere Angebote abgewartet. Gleiches gilt für die Sanierung des Brunnens am Mühlteichplatz. Wenn die Angebote vorliegen, will die Gemeinde für die Sanierung des Brunnens und die Anschaffung weiterer Bänke einen Zuschussantrag für maximal 70 000 Euro förderfähiger Kosten stellen. Denn für diese Summe stehen noch Mittel aus der Städtebauförderung bereit. ju

 

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