Handball Kraftakt des HSC Coburg

Michael Hager
Überragte erneut: HSC-Torwart Jan Jochens. Foto: Iris Bilek/Archiv

Die Coburger Zweitliga-Handballer schlagen den VfL Lübeck-Schwartau mit 32:25 (18:12). Torwart Jan Jochens zeigt erneut eine überragende Leistung.

Coburg - Der HSC 2000 Coburg hat am Samstag in der 2. Handball-Bundesliga den zweiten Sieg in Folge gefeiert. Das Team von Trainer Brian Ankersen bezwang den VfL Lübeck-Schwartau im Geisterspiel in der HUK-Coburg-Arena mit 32:25 (18:12) und marschiert in Richtung Tabellenmittelfeld.

Die Gastgeber glichen das verletzungsbedingte Fehlen der Rückraumspieler Varvne, Schröder und Mubenzem sowie von Linksaußen Preller mit einer beachtenswerten Energieleistung aus. Hinzu kam, dass Torhüter Jan Jochens (19 Paraden) erneut zur Höchstform auflief.

Die Gäste, die auf ihre beiden Stammtorhüter Dennis Klockmann und Nils Conrad sowie Abwehrchef Martin Waschul verzichten mussten, konnten nur in der Anfangsphase mithalten. Mit zunehmender Spielzeit übernahmen die nicht fehlerfrei, aber mit enormer Spielfreude agierenden Coburger das Kommando und lagen dank des überragenden Jochens zur Pause klar vorn.

Mitte der zweiten Halbzeit musste der HSC diesem Kraftakt Tribut zollen, konnte aber die imponierende Aufholjagd der Gäste rechtzeitig stoppen und den Vorsprung wieder ausbauen.

Jakob Knauer, der sich im Mai die Achillessehne gerissen hatte, feierte am Samstag sein Comeback im HSC-Trikot. Der 17-jährige A-Jugendliche Janis Pavels Valkovskis bestritt sein Zweitligadebüt bei den Coburgern.

Statistik

HSC 2000 Coburg: Jan Jochens (19 Paraden/46,34 Prozent), Fabian Apfel, Jan Kulhanek – Janis Pavels Valkovskis, Merlin Fuß (5), Karl Toom (9), Florian Billek (7), Lukas Juskenas (1), Jakob Knauer, Jan Schäffer (2), Paul Schikora, Felix Dettenthaler (5), Justin Kurch Milos Grozdanic (3/1), Stefan Bauer, Julius Siegler. – Trainer: Brian Ankersen.

VfL Lübeck-Schwartau: Niklas Schroter (3 Paraden/12,5 Prozent) Silas Schramm – Mattis Potratz, Fynn Gonschor (1), Mex Raguse, Kotaro Mizumachi (2), Markus Hansen (9/8), Carl Löström (1), Paul Korupa, Fynn Ranke (1), Jan Schult (2), Niels Versteijnen (4), Finn Kretschmer (2), Matej Klima (3). – Trainer: Piotr Przybecki.

SR: Sascha Standke/Steven Heine (Ronnenberg/Wendeburg).

Zwei-Minuten-Strafen: 4 – 3.

Siebenmeter: 1/1 – 8/9.

Spielfilm: 2:2 (4.), 5:5 (10.), 7:7 (13.), 10:7 (16.), 13:8 (19.), 16:9 (23.), 18:12 (Halbzeit), 20:14 (36.), 22:15 (37.), 25:18 (45.), 25:21 (47.), 26:24 (53.), 29:24 (57.), 32:25 (Ende).

 

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