Auch die Nachfrage bestimme den Preis, sagte Müller. Und die Nachfrage lege zu: "Denken Sie nur mal an Instagram." Das Foto-Netzwerk im Internet verdeutliche, wie groß der Trend zur "visuellen Selbstoptimierung" sei. "Und da wird Friseurdienstleistung auch immer stärker nachgefragt werden", sagte Müller. Verstärkte Nachfrage führe wiederum zu mehr und ausdifferenzierteren Angeboten: Man lässt sich nicht mehr nur die Haare schneiden, sondern auch föhnen, färben, verlängern, verdichten, hochstecken, glätten, wellen, stylen, Wimpern färben, Brauen zupfen - und natürlich hat jede Leistung ihren Preis.