Um eine flächendeckende Mobilfunkversorgung zu gewährleisten, braucht es Funkmasten. Doch die Standorte sind mitunter umstritten. Das neueste Beispiel: ein 40 Meter hoher Betonmast, der auf einem Grundstück an der Staatsstraße zwischen Oberort und Bärenbrunn entstehen soll. Der Helmbrechtser Bau- und Umweltausschuss hat dem Vorhaben der Deutschen Funkturm GmbH aus Nürnberg in seiner jüngsten Sitzung mehrheitlich zugestimmt. Dagegen waren Helmut Birke und Robert Popp (beide ÜWG/HNW). Sie bezogen sich dabei auf die verweigerte Zustimmung des angrenzenden Nachbarn, der durch die Strahlung Nachteile für die Viehzucht befürchtet. Robert Popp sprach daher von einem „unsensiblen Platz“ für den Mobilfunkmast. Bürgermeister Stefan Pöhlmann (SPD) erklärte dazu, die Bundesnetzagentur betone die Wichtigkeit der Anlage für den Helmbrechtser Ortsteil Ort. Dieser werde bei der Mobilfunkversorgung als grauer Fleck geführt. Einwohner hätten sich schon über schlechte oder nicht vorhandene Verbindungsqualitäten beschwert hätten. Wo für einen Mast der beste Standort ist, könne die Stadt allerdings nicht entscheiden, sagte Pöhlmann. Sie dürfe zudem das Einvernehmen nur versagen, wenn die in Paragraf 35 des Baugesetzes aufgeführten Gründe nicht gelten. Dort sei als ein Faktor die öffentliche Versorgung mit Telekommunikationsleistungen aufgeführt.