Hof Auto-Demo verlief ohne größere Probleme

„Söder muss weg!“ steht auf einem Auto, dessen Fahrer an der Demonstration teilnimmt. Hier ist der Autokorso bereits zurück in der Uferstraße. Foto: Privat

Zwei Autofahrer sind über rote Ampeln gefahren, obwohl sie nicht Teil des offiziell genehmigten Autokorsos waren und in der Pfarr staute sich der Verkehr etwas. Ansonsten verlief die Demonstration ohne größere Probleme.

Hof - Nachdem am frühen Montagabend Demonstranten im Hofer Stadtgebiet mit einem Autokorso ihrem Unmut über die Corona-Maßnahmen Luft gemacht haben, laut hupend von der Uferstraße aus durch die Hofer Innenstadt fuhren, gibt die Polizei den in einer Pressemittelung vom Dienstag bekannt: „Die Demonstration mittels Autokorso verlief ohne besondere Vorkommnisse.“

Aufgrund der Corona-Situation begrenzte die Stadt Hof die Teilnehmerzahl auf 20 Autos, die in einem Korso durch die Innenstadt fahren durften. Allerdings standen am Aufstellungsort in der Uferstraße etwa doppelt so viele Fahrzeuge in den Startlöchern, die mitdemonstrieren wollten. Auch wenn sich der Einsatzleiter laut Polizei „streng an die Vorgaben des Ordnungsamtes“ hielt und nur 20 Autos zwischen dem Start- und Schlussfahrzeug erlaubte, fuhren die zirka 40 restlichen Fahrer dahinter mit. „Sie konnten aber keine Ausnahmen von den Verkehrsregeln, beziehungsweise den gesperrten Kreuzungen in Anspruch nehmen“, erklärt die Polizei in ihrer Mitteilung. Trotz deutlicher Ankündigung und mehreren Hinweisen der Beamten, fuhren zwei Fahrer über rote Ampeln, obwohl sich nicht zu den angemeldeten 20 Fahrzeugen zählten.

Insgesamt kam es aber nur zu geringen Störungen, lediglich in der Pfarr staute sich der Verkehr etwas.

 
 

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