Für viele Menschen ändert sich wegen der Schutzmaßnahmen die Tagesroutine. Neuorientierung kann zu Verunsicherung führen. "Vor diesem Hintergrund besteht die Gefahr, dass mancher vermehrt zu einem ‚Beruhigungsmittel‘ greift, nämlich Bier oder Wein", befürchtet Alexander Höme von der Diakonie Hochfranken. Damit Alkoholika Genussmittel bleiben, empfiehlt die WHO für einen Mann eine Obergrenze von 24 Gramm Alkohol pro Tag. Das entspricht etwa einer Flasche Bier oder einem 0,25-Liter-Glas Wein. Für Frauen gilt die Hälfte. Um auf der sicheren Seite zu sein, sollte man nach jedem "Trinkereignis" drei alkoholfreie Tage einlegen. Alkoholkonsum über diesen Grenzwerten schwäche das Immunsystem und belaste den ganzen Körper. red