Im System ist er ein Rad, aber ein maßgebliches. Ein Gastronom aus dem Raum Hof hat über 20 Monate hinweg Ungarn und Rumänen beschäftigt, hat sie zehn Stunden pro Tag an sechs Tagen der Woche für sich arbeiten lassen. Lohn: zwei bis drei Euro die Stunde plus freies Essen und ein Platz in einem Zwei- oder Dreibettzimmer. "Moderner Sklavenhandel" sei das, sagte Richterin Diana Fritzsche im Amtsgericht Hof, als sie das Urteil verkündete: Anderthalb Jahre Freiheitsstrafe auf Bewährung und 300 Stunden soziale Arbeit für den 40-Jährigen.
Hof Gastronom verurteilt: "Das ist moderner Sklavenhandel"
Harald Werder 11.10.2018 - 19:49 Uhr