Der Sommer ist müde. Wälder und Wiesen haben ihre Juni-Kraft längst eingebüßt. Alle sind vor Hitze schlaff, vom Grashalm bis zum Menschen. Der Wind, der nun manchmal etwas frischer weht, trägt einen erdigeren Duft, der weniger zu riechen, sondern mehr zu erfühlen ist. Der Himmel schenkt uns lang erwarteten Regen. In den Blättern entgleitet der Natur bereits mancher Grünton unmerklich fast ins Gelbliche, Rötliche, Bräunliche. Und selbst in den Sonnenglanz legt sich eine Spur von Rost. Oder ist es Patina?