Rehau - Jahrelang haben die freischaffenden Hebammen in Deutschland um ihre Existenz gebangt. Sie sind auf die Straße gegangen und vors Kanzleramt gezogen. Haben Mahnwachen organisiert und Protestbriefe geschrieben. Die Beiträge für ihre Berufshaftpflicht waren so exorbitant gestiegen, dass viele Geburtshelferinnen das Handtuch werfen mussten. Mit im bedrohlich schwankenden Boot saßen Klaudia Zettl-Kaufenstein und Monika Heinl-Korleck, die das Geburtshaus in Rehau betreiben. Jetzt sieht es so aus, als könnten die beiden Hebammen und all ihre Kolleginnen aufatmen: Ein Schiedsgericht hat einen Kompromiss mit den Krankenkassen ausgehandelt.
Hof Licht am Horizont für die Hebammen
Von Susanne Glas 24.01.2016 - 00:00 Uhr