Hof Regatta Viele strahlende Gesichter trotz Regenwetters

Viel los war am Wochenende auf der Quellitzsee in Tauperlitz. Foto: Verein

Das Wetter war in den 30 Auflagen vorher schon einmal besser: Trotzdem ist am Tauperlitzer Quellitzsee wieder viel los. Das Teilnehmerfeld ist auch wieder prominent besetzt.

Über 500 Paddler aus 30 Vereinen haben den Wettervorhersagen getrotzt und kamen nach Tauperlitz zur 31. Internationalen Sprintregatta auf dem Quellitzsee. Der ausrichtende Verein Faltbootclub Hof hatte hart gearbeitet, um die Regatta stattfinden zu lassen. An zwei Tagen fanden über 600 Starts in Drei-Minuten Abständen statt. Alle teilnehmenden Vereine aus Deutschland, Ungarn, Tschechien, Österreich und der Schweiz waren wieder voll des Lobs über diese Veranstaltung. Der teilnehmerstärkste Verein, LVB Leipzig, gewann die Mannschaftswertung vor dem Dresdner Verein WSV„Blaues Wunder“ und den Wassersportfreunden Pirschheide. Stärkster ausländischer Verein war der SC Chomutov, der in der Wertung auf Platz fünf ankam.

Nationalmannschaftsfahrer aus dem Rennsport und vom Parakanu-Rennsport starteten in Mannschaftsbooten und Staffeln gemeinsam für ihre Vereine. „Wir starten in Hof, weil wir zusammen Mannschaftsboot fahren wollen, was wir sonst im Parakanu nicht können“, sagte Felicia Laberer, SC Berlin Grünau, zu ihrer Motivation, in Hof an den Start zu gehen. Felicia Laberer gewann Bronze bei den Paralympics 2020 in Tokio. In Hof ging sie im K4, im K2 mix und in der Staffel an den Start.

Die Hofer Paddler, die gemeinsam mit den Paddlern vom SV Hof, in der KRV (Kanu RegattaVereinigung) Hof starteten, erreichten vor allem in den Mannschaftsbooten Podestplätze. Erfolgreichster Starter war Wilhelm Ludwig in der Schüler B Kategorie, und Melanie Gebhardt. Die Fünfte der Olympischen Spiele in Tokio im K4 fuhr in Hof ausschließlich Mannschaftsboote.

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