War wohl ein kleiner freud’scher Versprecher gewesen bei Kämmerer Peter Fischer zum Thema Gewerbesteuer: „Ein Hebesatz von 450 ... ich meine, von 415 hätte Mehreinnahmen von 1,2 Millionen Euro zur Folge.“ Damit – also mit einer Anhebung des aktuellen Hebesatzes – könnte man ohne Griff in die Rücklage auskommen. Doch die Haushaltssatzung fürs laufende Jahr, die der Haupt- und Finanzausschuss am Montagnachmittag einstimmig beschlossen hat, geht zunächst vom aktuellen Hebesatz von 400 aus. So könnte der Etat aus Sicht des Kämmerers zustandekommen, wenn man sich 1,1 Millionen Euro aus dem Ersparten holt – seiner Meinung nach in eine vertretbare Summe. Allerdings steht bekanntlich eine Erhöhung des Hebesatzes im Raum: Die Entscheidung darüber heben sich Stadtrat und Verwaltung aber bis zur letzten Sekunde auf.