Im Zug von Hof nach Bayreuth 40-Jähriger bedroht und beleidigt Fahrgäste

Symbolbild. Foto: Peter Gisder

Für große Aufregung sorgte am Mittwochnachmittag ein alkoholisierter 40-jähriger Mann in einem Zug mit etwa 100 Reisenden von Hof nach Bayreuth.

Ein Reisender verständigte gegen 16.15 Uh die Polizei und teilte mit, dass ein augenscheinlich stark alkoholisierter Mann angibt, eine Waffe mit sich zu führen und weitere Reisende mit Rechts gerichteten Parolen beleidige.Sofort setzten sich mehrere Streifen der alarmierten Polizeiinspektion Bayreuth und der Bundespolizeiinspektion Selb vom Revier Bayreuth in Bewegung und veranlassten auch entsprechende Gleissperrungen, bevor der Regionalexpress in den Hauptbahnhof Bayreuth eingefahren war. Zudem wurden auch wartende Reisende an zwei Bahnsteigen aufgefordert, diese für die polizeilichen Maßnahmen zu verlassen.

Nach dem Eintreffen des Zuges wurde der 40-jährige Deutsche von Polizeibeamten der Polizeiinspektion Bayreuth vorläufig festgenommen und anschließend an Bundespolizei im Bayreuther Revier übergeben. Die Durchsuchung des Mannes nach möglichen Waffen ist ergebnislos verlaufen. In seinem Gepäck befanden sich lediglich zwei halbe Flaschen Wodka, eine Flasche Bier und mehrere leergetrunkene Bierdosen.

Nachdem er einen Atemalkoholtest verweigerte, wurde über die Staatsanwaltschaft Bayreuth und den Ermittlungsrichter eine Blutentnahme angeordnet. Aufgrund eines festen Wohnsitzes durfte der 40-Jährige nach Abschluss der strafprozessualen Maßnahmen die Dienststelle wieder verlassen.

Jetzt muss sich der Mann aus Sachsen wegen mehrerer Straftaten verantworten. So schlagen Volksverhetzung, Bedrohung und Störung des öffentlichen Friedens zu Buche.

Durch die Gleissperrungen ist es zu Verspätungen von Zügen von fast einer Stunde gekommen.

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