In Selb Bunter Festzug setzt ein Zeichen

Bunt und fröhlich ziehen die Schulkinder durch die Stadt und zum Goldberg. Die Zuschauer stehen dicht gedrängt.

So viele strahlende Gesichter hat man in Selb schon lange nicht mehr gesehen: Das Heimat- und Wiesenfest ist in vollem Gange. Am Sonntag schlängelte sich der erste von zwei Festzügen durch die bunt geschmückte Stadt – der zweite folgt am Montag.

Bunt war auch die Menschenschlange aus rund 1700 Teilnehmern, die da durch die Straßen zog. Überall waren Zeichen der Solidarität erkennbar: Bunte Regenbögen, Friedenssymbole und ukrainische Flaggen machten deutlich, wie die Stadt tickt: multikulturell und weltoffen. Besonders den Mädchen und Jungen war die Freude anzusehen:

Lachend – wenn auch manchmal etwas angestrengt – marschierten sie den weiten Weg vom Schulzentrum durch die Stadt bis zum Goldberg hinauf. Dort warteten schon die Spiele: Beim Hahnenschlagen, Kegeln und Armbrustschießen galt es, sein Talent zu beweisen. Bunte Tänze vor der Ehrentribüne erfreuten Hunderte Zaungäste, und beim Fußball gab es Jubelrufe.

An den Fahrgeschäften und in den Fressmeilen drängten sich Tausende Festbesucher. Endlich wieder Leben auf dem Goldberg! Was für ein Wiesenfestsonntag – der erste nach der erzwungenen Pandemie-Pause. Und auch er wird in die Geschichte eingehen.

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