„Seit dem Holocaust sind nicht mehr so viele von uns abgeschlachtet worden wie in den vergangenen Tagen. Aber wir haben kein anderes Land, wir werden es verteidigen.“ Lea Ganor ist Leiterin der Holocaust-Gedenkstätte „Mashmaud Center“ in Kirjat Motzkin im Norden Israels. Sie kennt Hof und die Hofer, eine Städtefreundschaft verbindet die Kommune im Norden Israels mit der Saalestadt – eine zeitlang gab es regelmäßige Austausche, mittlerweile konzentriert sich der Kontakt eher aufs Private. Dabei bräuchte es seit Samstagmorgen um 6 Uhr umso mehr offizielle Bande, sagt Lea Ganor: „Sie schlachten Frauen, Babys und Alte ab – Menschen, die den Holocaust überlebt haben, werden jetzt umgebracht von den Terroristen. Und überall gehen Menschen auch noch für die Palästinenser auf die Straße, weil das gerade modern zu sein scheint.“ Ein Telefonat am Mittwochvormittag – mit verstörenden persönlichen Schilderungen aus einem angegriffenen Land.
Israel „Sie schlachten Frauen, Babys und Alte ab“
Christoph Plass 11.10.2023 - 17:00 Uhr