Issigau - Der Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft, unser Dorf soll schöner werden" geht in die nächste Runde: Am 14. Juni wird eine 15-köpfige Bewertungskommission das bisherige "Golddorf" Issigau auf Kreis- und Bezirksebene erneut unter die Lupe nehmen. Schließlich will man dann auf Landesebene punkten. Das jedenfalls ist erklärtes Ziel der Issigauer Dorfgemeinschaft, die von zahlreichen Mitwirkenden im Sportheim des VfL vertreten wurde. 120 Minuten Zeit stehen von 13 Uhr an für die Begehung mit der Präsentation des Ortes und seiner Dorfgemeinschaft zur Verfügung. Dabei legt die Kommission besonderes Augenmerk auf die fünf Bewertungsbereiche "Entwicklungskonzepte - wirtschaftliche Initiativen", "Soziale und kulturelle Aktivitäten", "Baugestaltung und -entwicklung", "Grüngestaltung und -entwicklung" sowie "Dorf in der Landschaft". Weitere 30 Minuten sind für ein Feedback der Kommissionsmitglieder vorgesehen. Landwirtschaftsrätin Christine Bender, die bereits beim Rundgang auf Bezirksebene mit dabei war, gab beim Treffen mit engagierten Bürgern, Gemeinderäten und Bürgermeister Dieter Gemeinhardt Tipps und Ratschläge für den bevorstehenden großen Auftritt der Gemeinde Issigau, "das Tor zum Frankenwald, wo sich Frankenweg und Rennsteig treffen". Im Sportheim des VfL hatten sich viele eingefunden, die im Vorjahr und heuer wieder ihr Heimatdorf präsentieren wollen, um Vorzüge und Vorteile wie auch Alleinstellungsmerkmale herauszustreichen, die positiven Weiterentwicklungen darzustellen wie auch noch anstehende Projekte zu erläutern. Dazu zählen die drei Projekte im Rahmen der Förderoffensive Nordostbayern mit Abriss und Neugestaltung. "Es geht nicht nur um den Ist-Zustand, sondern auch um die angestrebte Entwicklung und Ziele in der Zukunft", unterstreicht Christine Bender, die Mut macht, das Anstehende auch aufzuzeigen, einhergehend mit Plänen und Lösungsvorschlägen. Anhand des Bilder-Rückblickes vom Bezirksentscheid erläuterte Christine Bender, was gut gelaufen war und wo es noch Potenzial gibt. "Eine wichtige Botschaft - bündeln, um Zeit zu gewinnen wie etwa bei der Vorstellung der Vereine, da braucht es keine zwei Stationen", erklärte die Referentin. Auch das Arbeiten mit Bildertafeln, wo Fotos oder Pläne die Veränderungen dokumentieren, sind laut Bender eine gute Argumentation. Sie unterstrich, dass Start und Ziel ein Punkt sein sollte.
Issigau Golddorf Issigau will erneut punkten
Sandra Hüttner 15.02.2018 - 19:15 Uhr