Issigau - "Lebensgefahr! Unbefugten ist das Betreten des Dachbodens verboten!" Dieses Schild warnt die Besucher der Simon-Judas-Kirche in Issigau, denn das Dach des Gotteshauses weist Schäden auf. "Sie sind von außen nicht sichtbar, aber massiv", betont Pfarrer Herbert Klug. Im November hatte er Fachleuten die Frage nach der Standfestigkeit des Gotteshauses gestellt. "Die Statikerin Edda Heinze vom Ingenieurbüro Käppel aus Hof konnte sie nicht mit Ja beantworten, was faktisch ein Nein ist", berichtet Pfarrer Klug. Im Dezember erreichte ihn eine Mail von Sebastian Bildstein vom Landeskirchlichen Baureferat, der ihm riet, die Kirche zu schließen.