Kinder-Mitmachzirkus „Peppperoni“-Artisten bringen Leben auf den Goldberg

Vollkommen ausgebucht ist der Mitmachzirkus. Weder Regen noch Corona können Stimmung und Zirkusfreuden trüben.

Selb - Die Jongleure des Kindermitmachzirkus Peppperoni haben sich einen Namen mit 114 Zeichen gegeben. Natürlich passte der Name nicht auf das Programmblatt. Deshalb musste ein Anhang daran getackert werden, und darauf stand: „Die schärfsten und pepppigsten auf Stelzen laufenden, poischwingenden, jonglierenden Peppperoni Jonglier-Jongleure“.

Die Gala-Vorstellungen des Kinderzirkus der Evangelischen Jugend waren ein großer Erfolg. Zehn Kinder pro Gruppe konnten nach derzeit gültigen Hygienevorschriften Kunststücke einstudieren und vorführen. Fünf Gruppen gab es: Jongleure, Clowns, Zauberer, Akrobaten und Tiere. Beide Durchgänge waren mit jeweils 50 Kindern ausgebucht. „Wir sind sehr froh, den Kindermitmachzirkus Peppperoni in diesem Jahr durchführen zu können“, betonte Diakonin Stefanie Unglaub, die mit Religionspädagogin und Dekanatsjugendreferentin Miriam Zöllner für den Zirkus der Evangelischen Jugend Fichtelgebirge verantwortlich zeichnete. Nach der ersten Gala übernachteten die jungen Artisten auf dem Goldberg. Den Teilnehmern der zweiten Gala blieb das Abenteuer in den Zirkuszelten wetterbedingt verwehrt.

Schon vor der Gala am Samstagabend mussten Rinnen gegraben werden, damit das Regenwasser abfließen konnte. Der Regen prasselte, während die Clowns ihre Späße trieben, die zehn Zauberer in die Welt der Magie entführten, das Team „Zusammen – Stark“ hoch konzentriert Zirkusartistik vorführte und „Das richtig raufboldige Rudel der Raubtiere“ die begeisterten Besucher mitnahm in das Reich der Fantasie.

„Simba“ aus „Der König der Löwen“ war der krönende Abschluss vor den Firepeppers und der Polonaise, die aus Hygienegründen zwar durch den Regen, aber dafür einmal um das große Zelt getanzt wurde. Der Applaus für die großartigen Leistungen der Trampolinspringer und der Mutigen, die über (präparierte) Scherben und Nagelbretter gingen, der Clowns als Spaßkanonen und auch der Helfer an der Technik, in der Küche und hinter den Kulissen, hallte über dem Selber Hausberg nach.

 

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