Kirchengemeinde Erkersreuth Die „Zwiebel“ reift zum Gemeindezentrum

Die fleißige Putzkolonne am Werk (von links): Gisela Uhl, Hildegard Schlott und Regina Netzsch bei Reinigungsarbeiten in der „Zwiebel“. Foto: Jürgen Henkel

Der Umbau des ehemaligen Vereinsgasthauses schreitet voran. Wegen der Corona-Pandemie herrscht kein zeitlicher Druck. An der Namensfindung kann sich jeder beteiligen.

Erkersreuth - Ordentlich vorangegangen – und für jeden bereits sichtbar – ist in den zurückliegenden Monaten der Umbau der Erkersreuther „Zwiebel“.

So wird aus dem ehemaligen Vereinsgasthaus des örtlichen Gartenbauvereins derzeit das neue Gemeindezentrum der evangelischen Kirchengemeinde Erkersreuth. Nachdem das frühere Gemeindezentrum im Kirchenpark für den Neubau des Kindergartens Zum Guten Hirten weichen musste, hat die Kirchengemeinde die Vereinsgaststätte gekauft und baut diese seit einigen Monaten um.

Behindertengerechter Eingang

Auch von außen sind die Fortschritte nun zu sehen. So wurde die Außentreppe im Eingangsbereich erneuert. Dazu legten Arbeiter eine Rampe an, sodass der Zugang zum neuen Gemeindezentrum nunmehr behindertenfreundlich ist. Damit ist der neue Eingangsbereich nun fertig. Auf der gegenüberliegenden Seite des Gebäudes wurden ein Notausgang und eine neue Fluchttreppe eingerichtet. Der Innenumbau ist auch weitgehend abgeschlossen. Die Frauentoilette wurde umgebaut zu einer neuen, größeren und behindertengerechten Toilette. Dafür wurde die Küche etwas verkleinert. Der Tresenbereich bleibt dagegen so gut wie unverändert. Als nächstes werden die neuen Polster für die Seitenbank geliefert, die den gesamten Raum umläuft.

Auch bei dieser Baumaßnahme hat sich die Kirchengemeinde Erkersreuth wieder selbst stark eingebracht. Vieles an Räum- und Reinigungsarbeiten lief über ein Team aus Helferinnen und Helfer aus dem Kirchenvorstand. Vertrauensfrau Regina Netzsch koordinierte die Arbeiten, die die Kirchengemeinde selbst erledigen konnte. Auch die Mitarbeiterinnen Gisela Uhl und Hildegard Schlott und Hausmeister Gustav Kolofik halfen immer wieder fleißig mit. Zuletzt gab es eine „Putzaktion“ nach den letzten Bau- und Malerarbeiten.

Einweihung bis Sommer

Pfarrer Dr. Jürgen Henkel zeigt sich hoch erfreut über die Fortschritte. „Wir hoffen, bis Sommer das neue Gemeindezentrum in der früheren ‚Zwiebel‘ einweihen zu können. Nachdem wegen der Corona-Pandemie ohnehin seit einem Jahr keine Veranstaltungen erlaubt sind, hatten wir bei dieser Baumaßnahme nicht so viel zeitlichen Druck wie sonst“, hält der Ortsgeistliche fest.

Pfarrer Henkel und Vertrauensfrau Netzsch sind auch mit dem Raumangebot in der „Zwiebel“ sehr zufrieden. „Der Gastraum bietet mehr Platz, als man auf den ersten Blick denkt“, sagt Regina Netzsch. Und sollten doch einmal wieder größere Veranstaltungen anstehen, dann könne die Kirchengemeinde jederzeit ins Jochen-Klepper-Haus gehen, ergänzt Pfarrer Henkel. Dieses liege auch im Gemeindegebiet. Die Zusammenarbeit mit dem Dekanat als Träger des Klepper-Hauses funktioniere hervorragend. Henkel weist auf die Gottesdienste der Kirchengemeinde hin, die derzeit im Klepper-Haus gefeiert werden, weil die Martin-Luther-Kirche wegen der Corona-Beschränkungen für Gottesdienste zu klein ist.

Namensvorschläge gesucht

Vieles ist mittlerweile geklärt, doch eine Frage treibt Jürgen Henkel und Regina Netzsch um: Wie soll das neue Erkersreuther Gemeindezentrum heißen? Der Geistliche und die Vertrauensfrau kündigten daher eine „Namenswettbewerb“ unter den Gemeindegliedern für das künftige Gemeindezentrum an. Die Gemeinde freut sich über Vorschläge.

Die Ausschreibung dazu soll in der Juli-Ausgabe des Gemeindebriefes „Kontakt“ eröffnet werden. Danach wird der Name durch den Kirchenvorstand beschlossen. Allen Teilnehmern winken bei einer Verlosung lustige Preise im Zusammenhang mit Zwiebeln. Das Pfarramt wird öffentlich informieren, sobald dieser „Namenswettbewerb“ startet. J. H.

 

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