90 Seiten gelesen, aber nicht viel schlauer. Dass das Kultusministerium umfangreich auf die Fragen der Hofer Eltern eingegangen ist, steht außer Frage. Aber das, was darin thematisiert wird, hätte man auch auf ein Zehntel runterbrechen können. Konkrete Antworten sind Mangelware. Der Hofer Raum steckte im bayernweiten Vergleich besonders lange im Distanzunterricht fest. Eltern erkennen dadurch einen Nachteil für ihre Kinder. Doch auf möglicherweise entstandene Bildungslücken in der Region geht der Minister in seinen Antworten kaum ein. Stattdessen weist er auf die bayernweiten Zusatzangebote hin, wie zum Beispiel den freiwilligen Sommerunterricht, der Teil des Programms ‚gemeinsam.Brücken.bauen’ ist. Wie soll den Hofer Schülern damit geholfen sein? Die Kinder, die zum Teil stark hinterherhängen, benötigen eine gezielte, separate Betreuung und kein freiwilliges Angebot. Ansonsten fallen gerade die Schüler hinten runter, die keine ausreichende Förderung und Unterstützung von zu Hause erhalten beziehungsweise erhalten können. - Lesen Sie dazu: "So antwortet der Kultusminister: Piazolos 90 Seiten für Hofer Eltern" >>>