Kulmbach/Bayreuth - Dreckig, schwere Arbeit und schlecht bezahlt - von dem alten Image ist das Handwerk schon lange weg, sagt Reinhard Bauer, der Geschäftsstellenleiter der Kreishandwerkerschaft Kulmbach. Jetzt gehe es darum, den Wandel zu kommunizieren und junge Menschen von einer Karriere als Bäcker, Schreiner, Klimatechniker oder auf dem Bau zu überzeugen. Die Handwerkskammer für Oberfranken (HWK), die Innungen und die Betriebe sehen sich einer Situation ausgesetzt, die vor zehn Jahren noch undenkbar schien. Damals haben Firmen über Auftragsmangel geklagt. Heute mangelt es an Bewerbern und Fachkräften. Im Interview mit der Frankenpost spricht Reinhard Bauer über die günstigen Perspektiven für Arbeitnehmer im Handwerk.
Kulmbach/Bayreuth "Bewerber werden viel mehr hofiert"
Redaktion 02.02.2018 - 17:09 Uhr