Kulmbach/Bayreuth - Es gilt als ehrenvolle Aufgabe, dem Verstorbenen das letzte Geleit zu geben. Die Sargträger begleiten den Menschen voller Würde auf seinem Weg zur Ruhestätte. Doch vom Sterben und der Vergänglichkeit wollen die meisten Menschen lieber nichts wissen. Das Thema wird nach Möglichkeit vermieden. "Der Tod bleibt ein Tabu", sagt Michael Baudisch. "Deshalb ist es so schwierig, neue Sargträger zu finden", erklärt der Kulmbacher Bestatter im Gespräch mit der Frankenpost. Ganz nah mit den Toten zu tun zu haben, ängstigt offenbar die Leute.
Kulmbach/Bayreuth Kaum Personal fürs letzte Geleit
Stefan Linß, Lena Buckreus 09.09.2019 - 17:50 Uhr