Kulmbach - Was jetzt schon sicher ist: Der Weiße Main, der bisher recht unbemerkt über das alte Güterbahnhofsgelände fließt, wird in diesem Bereich wohl ein neues Bett bekommen, wenn es . Eines, das der Brauerei wie auch dem Campus der Uni Bayreuth bessere Gestaltungsmöglichkeiten bietet und gleichzeitig den Fluss wieder naturnäher verlaufen lässt. Ein dreifacher Gewinn: Grundstücke können optimaler genutzt werden, der Natur wird geholfen und auch für die Betrachter wird das sicher eine Aufwertung. Der würzburger Städteplaner Professor Martin Schirmer hat am Donnerstagabend dem Stadtrat eine Vision aufgezeigt, wie der künftige Campus aussehen könnte. Die Uni, sagte Schirmer, sei eine Riesenchance für die Stadt. Dazu gehöre aber, dass die Uni eine attraktive Adresse werden müsse. "Die darf nicht nur untergebracht werden." Doch schon jetzt scheint es sich abzuzeichnen, dass die von Schirmer gezeigte "optimale Lösung" wohl nicht verwirklicht wird, weil die Kulmbacher Brauerei offenbar nicht bereit ist, dafür genügend Flächen abzutreten. Das Stadtbauamt hat deshalb bereits eine alternative Lösung grob geplant, die auch die Zustimmung der Brauerei findet. Stadtrat Thomas Nagel (FDP) sah das in der Sitzung kritisch. Der Campus sei Kulmbachs Zukunft. Er dürfe nicht zwischen Lagerhallen verschwinden, meinte Nagel.
Kulmbach Campus als Teil der "Gründerstadt"
Melitta Burger 31.01.2019 - 23:10 Uhr