Kulmbach - "Unsere historischen Gebäude sind ein großer Schatz. Wir müssen sie für die Nachwelt bewahren." Oberbürgermeister Henry Schramm, seit wenigen Tagen genau zwölf Jahre im Amt, hat während seiner Dienstzeit schon etliche historische Gebäude wieder auf Vordermann gebracht, die von der Verwaltung der Stadt Kulmbach genutzt werden oder die der Stadt gehören. Das Rathaus war sicher herausragend. Und ganz sicher wird die unter Denkmalschutz stehende alte Spinnerei ein Schmuckstück, wenn die Sanierung einmal abgeschlossen ist. Auch in die Sanierung des Amtsgebäudes in der Buchbindergasse und des Roten Turms ist viel Geld geflossen. Jetzt fasst die Stadt erneut viel Geld an: Das Bauamt im Oberhacken, ein Gebäude aus dem 16. Jahrhundert, wird energetisch saniert, aufgetretene Schäden werden behoben und das Haus barrierefrei umgebaut. Rund zwei Millionen Euro wird das kosten. Die Stadt bekommt über das Förderprogramm "KIP" hohe Zuschüsse. Weitere Zuschüsse sind beantragt. Wenn das Projekt abgeschlossen ist, sind die über Jahrhunderte aufgetretenen Schäden beseitigt, Heizen wird günstiger und vor allem: Senioren, Gehbehinderte oder auch Eltern mit Kinderwagen werden dann nicht mehr vor schier unlösbaren Herausforderungen stehen, wenn sie im Bauamt etwas zu tun haben.
Kulmbach Ein neues Gesicht für ein altes Haus
Melitta Burger 17.01.2018 - 17:33 Uhr