Kulmbach - Der Fall des Notarztes Alexander Hatz (51) aus Neuburg an der Donau hat auch in Kulmbach viele Diskussionen ausgelöst. Dass nach der gewaltigen Unterstützung durch die Öffentlichkeit nun am Montag die bayerische Generalstaatsanwaltschaft zurückruderte und den bereits zugestellten Strafbefehl für den Notarzt zurücknahm, quittiert die Kulmbacher Notärztin Dr. Susanne Luber mit Erleichterung. Die erfahrene Medizinerin kennt Alexander Hatz persönlich, hat mit ihm mehrfach Kontakt gehabt, seit ihm der Strafbefehl zugestellt worden war: "Alexander Hatz ist ein sehr pflichtbewusster Kollege und ganz und gar nicht der Typ, der eine Blaulichtfahrt dazu verwendet, seine nicht erfüllten jugendlichen Formel 1-Träume auszuleben." So froh Dr. Luber nun auch ist, dass der Strafbefehl für ihren Kollegen vom Tisch ist und damit auch alle deutschen Notärzte aufatmen können: "Ein äußerst fader Nachgeschmack bleibt, dass es überhaupt zu einem Strafbefehl gekommen ist."
Kulmbach "Gesund ankommen ist das Ziel"
Von Melitta Burger 10.02.2015 - 00:00 Uhr