Kulmbach - Der Regen, der im Mai noch gefallen ist, hat in der Landwirtschaft Hoffnung geweckt. Gut vier Wochen später sieht es anders aus. Brütende Hitze und kein Regen machen dem Getreide zu schaffen, die ersten Wiesen werden braun. "Wenn jetzt nicht in den nächsten Tagen genug Regen fällt, sehe ich schwarz", sagt BBV-Kreisobmann Wilfried Löwinger. Er sorgt sich vor allem um die Futtersituation. Nach der anhaltenden Dürre im vergangenen Sommer sind die Futtervorräte in den meisten Höfen restlos aufgebraucht. Wenn jetzt wieder zu wenig wächst, könnte es eng werden, sagt der Kulmbacher Vorsitzende. Das Sommergetreide entwickelt sich nicht richtig, am Mais runzeln sich die Blätter, Landwirte haben bereits die ersten Getreidefelder gemäht und verarbeiten sie zu Silage, um Futter für ihre Tiere zu haben.
Kulmbach Getreide nur noch gut für Vogelfutter
Melitta Burger 01.07.2019 - 17:42 Uhr