Kulmbach - Viel Licht gibt es derzeit nicht im Leben des 21-jährigen Iraners Hossein, der zusammen mit seiner Mutter und seiner 14-jährigen Schwester in der Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in der Kulmbacher Pestalozzistraße lebt. Das Verwaltungsgericht in Bayreuth hat jetzt seine Entscheidung getroffen. Die Tatsache, dass der junge Iraner Christ geworden ist und ihm deswegen in seinem Heimatland der Tod droht, hat an dem abgelehnten Asylantrag nichts geändert. Das Verwaltungsgericht hat Hosseins Klage abgewiesen. Das Argument, dass dem jungen Mann nach seinem Wechsel vom Islam zum Christentum der Tod droht, hat den Bayreuther Richter offenbar nicht überzeugt. Damit ist Hossein nun wieder zur Ausreise verpflichtet. Doch das ist nicht die einzige Hiobsbotschaft, die der junge Mann und seine Familie verkraften müssen. Hossein steht vor einem ungewissen Schicksal.