Trotz aller Einschränkungen hätten die Künstler die entschleunigte Zeit genutzt, um ihrer großen Leidenschaft, dem Erschaffen von Kunstwerken, nachzukommen. Bei einem ersten Blick in die Hofstube könnte man meinen, es handle sich um eine "gewöhnliche" Ausstellung wie immer mit exzellenten Kunstwerken aus diversen Materialien, die verschiedenste Blickwinkel aufzeigen. Überall gebe es Blickfänge, die zum Staunen und Nachdenken einladen. Da man aber wisse, dass viele Werke während des Lockdowns entstanden sind, lohne es sich, diese aus einer anderen Perspektive zu betrachten und sich auch die Titel näher anzusehen. Dadurch werden nochmals ganz andere Interpretationsmöglichkeiten geboten. Vermutlich wären viele der beeindruckenden Werke gar nicht entstanden, wenn das Leben mit seiner Hektik, seinem Lärm und seinem Übermaß an Eindrücken normal weitergelaufen wäre. "Vielleicht ist das heuer das Besondere an dieser Ausstellung, das Wissen, dass vor allem Ruhe und Entschleunigung, der soziale Abstand und das Alleineschaffen die Voraussetzungen vieler Kunstwerke waren", sagte der Oberbürgermeister.