Bad Steben - Drei Künstlerinnen, die in der DDR geboren wurden - die älteste 1944, die jüngste 20 Jahre später -, stellen seit vergangenem Sonntag im Grafik-Museum Stiftung Schreiner in Bad Steben aus. Gemeinsam ist ihnen auch, dass sie an der berühmten Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst studiert haben; und überdies kennen und schätzen sie einander. Dass dort, wo sie ihre solide Ausbildung genossen, nicht so viele Unverbindlich- und Beliebigkeiten möglich waren wie im westlichen Deutschland, betonte Stefanie Barbara Schreiner in ihrer Rede zur Eröffnung der Schau, und sie bewertete dies uneingeschränkt positiv, denn: "Kunst sollte nicht von aller Bedeutung gelöst sein"; auch schade es nicht, wenn sie sich "näher am Leben" befinde.