Wallenfels – Alle acht toten Säuglinge, die am 12. November in einer Wohnung in Wallenfels im Landkreis Kronach gefunden wurden, stammen vom Ehemann der Mutter. Das ist das Ergebnis der DNA-Untersuchung, die am Institut für Rechtsmedizin der Universität Erlangen erfolgt ist, bestätigte Anne Höfer, Sprecherin der Polizeipräsidiums Oberfranken in Bayreuth, unserer Zeitung am Dienstag auf Anfrage.
Gegen den Ehemann, der sich vor wenigen Monaten von seiner Frau getrennt hatte, habe seit dem Fund der toten Säuglinge in einer Abstellkammer in dem Wallenfelser Anwesen ein „gewisser Tatverdacht“ bestanden, sagte Anne Höfer. Dieser werde aufrechterhalten. Trotzdem befinde sich der Vater der toten Kinder weiter auf freiem Fuß.
Die Polizeisprecherin betonte, dass nach dem grausigen Fund noch nicht alle rechtsmedizinischen Untersuchungen abgeschlossen seien. So stehe die Auswertung von Spuren aus, die Ermittler in der Wohnung in Wallenfels entdeckt hatten.
Die Mutter der acht toten Kinder war am 13. November in einer Kronacher Pension festgenommen worden und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Coburg wird die 45-Jährige psychiatrisch untersucht. Das Ergebnis werde „sicher Einfluss auf die Anklageerhebung haben“, erläuterte Anne Höfer.
Bei den Analysen der Erlanger Rechtsmedizin konnte zwar die Vaterschaft der acht Säuglinge nachgewiesen werden. Zudem wurde festgestellt, dass sechs der Neugeborenen von ihrer Entwicklung her lebensfähig gewesen wären. Nicht mehr ermittelt werden konnte dagegen, wann die Babys geboren wurden und wann sie starben. Dazu sei der Zustand der sterblichen Überreste, die in Plastiktüten und Tüchern verpackt waren und in einer Kunststoffkiste lagen, zu schlecht gewesen.
Eine Anwohnerin hatte den Notruf gewählt, nachdem sie am 12. November in der Wohnung mitten in Wallenfels den Leichnam eines Säuglings gefunden hatte. Daraufhin entdeckten Polizisten weitere sieben tote Neugeborene. Bei dem Fund dürfte es sich um einen der schlimmsten Kindstötungsfälle in den vergangenen Jahren in Deutschland handeln. Um den Fall aufzuklären, hat die Kriminalpolizei Coburg zusammen mit weiteren Unterstützungskräften die Ermittlungsgruppe „Schlossberg“ gegründet.
Gegen den Ehemann, der sich vor wenigen Monaten von seiner Frau getrennt hatte, habe seit dem Fund der toten Säuglinge in einer Abstellkammer in dem Wallenfelser Anwesen ein „gewisser Tatverdacht“ bestanden, sagte Anne Höfer. Dieser werde aufrechterhalten. Trotzdem befinde sich der Vater der toten Kinder weiter auf freiem Fuß.
Die Polizeisprecherin betonte, dass nach dem grausigen Fund noch nicht alle rechtsmedizinischen Untersuchungen abgeschlossen seien. So stehe die Auswertung von Spuren aus, die Ermittler in der Wohnung in Wallenfels entdeckt hatten.
Die Mutter der acht toten Kinder war am 13. November in einer Kronacher Pension festgenommen worden und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Coburg wird die 45-Jährige psychiatrisch untersucht. Das Ergebnis werde „sicher Einfluss auf die Anklageerhebung haben“, erläuterte Anne Höfer.
Bei den Analysen der Erlanger Rechtsmedizin konnte zwar die Vaterschaft der acht Säuglinge nachgewiesen werden. Zudem wurde festgestellt, dass sechs der Neugeborenen von ihrer Entwicklung her lebensfähig gewesen wären. Nicht mehr ermittelt werden konnte dagegen, wann die Babys geboren wurden und wann sie starben. Dazu sei der Zustand der sterblichen Überreste, die in Plastiktüten und Tüchern verpackt waren und in einer Kunststoffkiste lagen, zu schlecht gewesen.
Eine Anwohnerin hatte den Notruf gewählt, nachdem sie am 12. November in der Wohnung mitten in Wallenfels den Leichnam eines Säuglings gefunden hatte. Daraufhin entdeckten Polizisten weitere sieben tote Neugeborene. Bei dem Fund dürfte es sich um einen der schlimmsten Kindstötungsfälle in den vergangenen Jahren in Deutschland handeln. Um den Fall aufzuklären, hat die Kriminalpolizei Coburg zusammen mit weiteren Unterstützungskräften die Ermittlungsgruppe „Schlossberg“ gegründet.