Berlin/Hof - Die Warnung des früheren Bundesinnenministers Hans-Peter Friedrich, CSU, vor einem Vernachlässigen konservativer Wählerschichten findet in Teilen der Union Zustimmung. Immer mehr Politiker wagen sich aus der Deckung. Die Kanzlerin selbst schweigt zu den Vorwürfen und dem Zwist. "Wenn sich mitte-rechts eine neue Partei etabliert, ist das insbesondere für die Union eine Herausforderung", sagte der CDU-Innenexperte Wolfgang Bosbach dem Tagesspiegel. "Die Union sollte nicht glauben, sie müsse sich um die konservativen Wähler nicht besonders bemühen, weil diese mangels akzeptabler politischer Konkurrenz ohnehin CDU oder CSU wählen."
Länderspiegel Beim Zwist in der Union geht es um den Kurs in die Zukunft
Von Kerstin Dolde 30.12.2014 - 00:00 Uhr